Posts by Joki

    Aber es hätte auch seinen Reiz im Dunkeln angestrahlt auf einem Sockel zu stehen. Auf einen Felsen in weiter Landschaft weiß ich ja bei Tageslicht schon nicht wirklich, wer mich sieht. Nachts, wenn man angestrahlt gar nichts sieht, aber doch von überall zu sehen ist, wäre das noch viel extremer. Im Mondschein ist das schon ähnlich. So werden mich nachts beim Baden am See sicherlich schon Leute gesehen haben, die ich im Baumschatten nicht sehen konnte. Aber dort wäre mir das auch nicht peinlich. Als ich einmal nachts auf dem Balkon zum Innenhof einer Wohnanlage im warmen Sommerregen geduscht habe, war ich auch vom Blitz plötzlich kurze Zeit beleuchtet. Wer in dem Moment aus dem Fenster geschaut hat, wird mich deutlich gesehen haben. Aber das war nachts um 3 wohl eher unwahrscheinlich.

    Wege, die breit genug für ein Auto sind, meide ich beim Nacktwandern auch nachts, weil ich schon Beinahe-Begegnungen hatte.


    Nackt gehe ich am liebsten auf Feldwegen, auf denen ich kilometerweit sehen kann. Oder mit dem Fahrrad durch den Wald.

    Nackt wandere ich auch eher dort, wo ich nicht gesehen werde - im Wald. Oft bevorzuge ich aber auch sonnige Wege, die ja nun zwangsläufig offener sind.

    Nachts auf offenem Feld gehe ich doch eher davon aus, dass ich Autos rechtzeitig erkenne. Unerwartete Begegnungen wären da naheliegender mit Leuten, die ohne Licht unterwegs sind.

    Am Herthasee war ich nach dem nächtlichen Schwimmen im See nackt am Spielplatz, besonders auf der Seilrutsche. Da war es eher so, dass mich die Scheinwerfer vorbeifahrender Autos treffen konnten, denen ich (oft nicht schnell genug) ausgewichen bin. Nun geniere ich mich am See nicht - aber es ist schon beunruhigend, vom Scheinwerfer angestrahlt nicht zu erkennen, wer mich sieht und wie er darauf reagiert. Das nächtliche Baden würde wohl trotz Verbot jeder akzeptieren (würde mich dort der Scheinwerfer treffen, wäre es in Ordnung - da würde ich auch ungeniert auf eine Taschenlampe zumindest zugehen), aber Nacktheit auf dem Spielplatz direkt an der Straße (nur durch einen Zaun getrennt), fände wohl wenig Verständnis.

    Im Sommer bin ich oft am späten Abend bis in die Dunkelheit hinein nackt gewandert. Nach der Arbeit oder an einem freien Tag war ich oft zunächst am Bach oder See. Erst als es dort schattig wurde, bin ich zum Wandern aufgebrochen - nicht nur weil es kühler wurde, sondern vor allem, weil dann weniger Wanderer unterwegs sind. Im Dunkeln ist aber auch die Verletzungsgefahr größer. Dafür wagt man sich eher nackt aufs offene Feld oder breitere Wege. Bei Mondschein über Wiesen, im Urlaub am Strand (oder hier einfach um einen See) zu laufen, ist natürlich auch schön. Im Herbst verlagere ich die Wanderungen wieder mehr auf die wärmere Tageszeit.

    Ich habe nie nach einer "Beziehung" gesucht. Bei mir ist es eher die Frage nach dem Sinn des Lebens, oder einer Aufgabe, die ich in einer Familie finden würde. Vor allem merke ich doch immer, wie eingeschränkt die Freiheit ist, eigene Lebenseinstellungen zu teilen. Man lernt Freunde in der Freizeit kennen, andere im Beruf, andere in der Kirche, andere durch gemeinsame Interessen, .... - aber in allem beschränkt es sich auf einen Lebensbereich. Eine feste "Beziehung", die einen Bereich ganz ausschließt oder sich gar auf einen beschränkt, kann ich mir aber nicht vorstellen. So kenne ich einen Mann, der mit seiner Frau eine Firma aufgebaut hat, die (nun, wo er mehr Zeit hat) nie mit an den Badesee kommt. Sogar den Urlaub verbringt er ohne sie. Für mich wäre das undenkbar. In Foren wie diesem finde ich oft die Frage: Wie bringe ich meinen Partner zum FKK? Diese Frage stünde bei mir vor jeder Bindung. Andere meinen, ich bräuchte eine Frau zum kochen und Bügeln ( - darin sähe ich nur eine Haussklavin). Dass eine Partnerschaft manche Freiheiten einschränkt, ist klar - aber doch, weil man andere Prioritäten setzt. Deshalb muss man aber keine Lebenseinstellungen verleugnen. So kann ich vielleicht nicht an den See, weil der Partner krank ist. Oder ich gehe den Kindern zuliebe in ein textiles Freibad, wo sie Freunde treffen oder Schwimmen lernen. Aber damit distanziere ich mich nicht von FKK oder verheimliche mein Interesse daran.


    Vor allem mit Kindern ist es ein riesiger Unterschied, ob man sich in allem vor deren Eltern und einem fremden Umfeld rechtfertigen muss, oder ob man wirklich aus eigener Überzeugung ihnen eine Lebenseinstellung vermittelt. Man kann in vielem einfach nicht ehrlich sein. Oft geht es um ganz banale Dinge, etwa die Einschätzung von Gefahren oder den Umgang mit leichten Verletzungen. Oft würde ich den Kindern weit mehr zustimmen als ihren Eltern oder finde manche Vorgaben der Eltern überzogen oder sogar lächerlich - und das geht nun gar nicht (obwohl es manchmal auch gut ist, wenn Kinder so lernen, Vorgaben und die Autorität der Eltern vernünftig zu hinterfragen und nicht absolut zu setzen). Manche Dinge nehme ich auch nicht allzu ernst. Deshalb glaube ich, dass ich vielleicht ein besserer Großvater wäre als ein Vater, wenn ich nicht streng genug und überzeugt durchgreifen könnte. Trotzdem wäre oft viel lieber mit eigener Familie unterwegs.

    Bei jedem Kompliment in der Richtung würde ich mir die Frage stellen, was der andere von mir will. Aber trotzdem lasse ich mich auf Gespräche ein. Es lässt sich ja klären. Sympathie ist nett - eigentlich halten wir uns oft viel zu sehr zurück, sie auszusprechen. Anonymität und Desinteresse aneinander sich oft viel grausamer als manche "Anmache".

    Es muss ja nicht gleich eine geplante Nacktwanderung sein. Im Wald finde ich eine schöne Quelle oder einen Bach zum erfrischen - und dann bleibe ich erst einmal nackt, zumindest bis ich wieder trocken bin. Daraus kann eine kleinere Nackwanderung werden. Mit so einem Bad würde ich mich auch als einzig nackter in einer Gruppe wohlfühlen. Das Bad gibt den entscheidenden Anstupser, ohne den ich mich nicht zum Ausziehen entschließen könnte. Einmal nackt habe ich mich dann überwunden. Dann fällt es mir eher schwer, mich wieder anzukleiden.board.fkk-web.com/gallery/image/932/

    Gern würde ich mal wieder an einer Nacktwanderung teilnehmen. Aber konkret habe ich immer etwas anderes vor, das mir wichtiger ist. Trotzdem finde ich noch Zeit, kleinere Strecken oder Wegabschnitte nackt zu Wandern. Oft beschließe ich bei der ersten Bademöglichkeit nach dem Bad erst einmal nackt zu bleiben. Deshalb lege ich mich auch gar nicht fest. Wenn es warm genug ist und ich niemandem begegne, entscheide ich spontan mich auszuziehen. Wo ich aber mit Begegnungen rechne, ziehe ich mich an - außer direkt am Wasser.

    Wenn jemand hier Interesse hat, kann er ich gern bei mir melden.

    zu Hause heißt für mich unter Bekannten in einem Haus, dass grundsätzlich jederzeit jedem offen steht. Deshalb denke ich genau da am wenigsten an FKK.

    Natürlich kann man sich an einsamen Seen gut an das Gefühl der Nacktheit gewöhnen. Aber entscheidend ist doch das Leben in Gemeinschaft - zu erleben, dass man einfach so akzeptiert ist. Das erfährt man am leichtesten unter Naturisten, am besten im Verein.

    Auch zu den besten Zeiten wurde das Miramar mit Beginn der FKK-Badezeit leerer. Offensichtlich haben immer schon mehr wegen der Nacktbadezeit das Bad verlassen als dazu gekommen sind. Über Mehtheitsverhältnisse werden wir also nichts erreichen. Wir brauchen unseren eigenen Einsatz. Deshalb setze ich hier doch eher auf FKK-Vereine.

    Wenn jemand direkt darauf anspricht, ist das schon sehr indiskret. Es setzt schon ein besondere Vertrautheit voraus. Aber ich halte es doch für natürlich, dass der Penis besondere Beachtung findet. Er ist nicht ein Körperteil wie jeder andere, sondern gehört wesentlich zur männlichen Identität,. Deshalb treffen auch abfällige Bemerkungen da empfindlicher als in Bezug auf andere Körperteile.

    Wertsachen würde ich niemals im Auto lassen. Am besten lässt man sie ganz zuhause. Im Urlaub lasse ich oft die Sparkarte im Auto, mit der ich abheben aber nicht zahlen kann. Dann habe ich notfalls noch Geld, wenn die anderen Karten am Strand verloren gehen.

    Wer darauf anspricht, hat in der Regel bestimmte Absichten. Natürlich würde ich lügen, wenn ich nicht zugäbe, dass ich möchte, dass meine auch gefallen - und durchaus gern andere bewundere. Aber das spreche ich nicht an und möchte darauf auch nicht angesprochen werden.

    FKK ist zum Glück oblikatorisch. Wo das nicht ist, wird der Naturismus schnelll verdrängt. Aber es gibt freie Strände bei Rovinj - eben Palud: bei der Zisterne, wo ich mehrmals Urlaub gemacht habe. Wildes Übernachten ist aber nicht erlaubt. Deshalb rate ich dir eine Textilunterkunft in der Nähe, Dort war ich allerdings nicht in der Hauptsaison. Meinen Übernachtungsplatz habe ich oft gewechselt, um nicht aufzufallen - und ein kleiner PKW mit Schlafsack (ohne Zelt) ist kaum verdächtig.

    Auf Valata war ich Tauchen. Durch solche Aktivitäten lernt man doch schnell Leute kennen.


    Auf Koversada hatte ich mich mit einer mir vom See bekannten Familie verabredet, Dort war ich dreimal der 2. Hälfte der bayrischen Sommerferien - als also die NRW-Touristen schon abgereist und der Platz daher nicht mehr überfüllt war. Über die Kinder wurde ich in deren Freundeskreis auf dem Platz enbezogen. Mit den Eltern haben ich Ausflüge ins Innland uternommen.


    Grundsätzlich hat mir Koversada besser gefallen, weil es naturbelassener ist, Es ist nun schon einige Jahre her. Koversada ist meines Wissens geschrumpft und Valata noch mehr ausgebaut,


    Solche Verabredungen sind die einfachste Möglichkeit zu gemeinsamen Urlaub. Auf dem Platz trifft man sich und kann auch mal getrennte Wege gehen. Auf gemeinsamen Reisen ist das ja kaum möglich. Ohne Verabredung bevorzuge ich freie Strände wie den Platz südlich von Rovinj bei der röm. Zisterne (Palud).

    In unserem Freundeskreis sind Nacktheit keine Tabuthemen. Sicherlich nicht Fkk, aber ein natürlicher Umgang mit der Nacktheit. Daher sind spontane Badeergnisse möglich und kein verklemmertes und komplizierten Umziehen.

    So kenne ich es auch aus früheren Zeiten. Mit Freunden gemeinsam nackt Baden bedeutet eben noch lange keine Zustimmung zum FKK - aber es kann ein Einstieg sein. Genau da fällt auch nahtlose Bräune und ungehemmteres Verhalten auf, was Anstoß sein kann, das Thema anzusprechen.

    Oft ein sonniges Plätzchen direkt am Wasser mit Ausblick. Also nicht im Gedränge, aber auch nicht versteckt.

    In Trennfels war ich meist auf der Holzbrücke, um mir den Platz auch zum Springen zu sichern. Leider waren dort oft Leute, die nicht nass gespritzt werden wollten. So wurde ich natürlich auch von jedem gesehen - auch vom Wasser aus, auf der Brücke und beim Springen. Oft kamen auch Kinder von der Textilseite gerade zu mir. Während andere das eher störte bin ich mit ihnen gesprungen.

    Am Diezer See saß ich oft auf dem Stein am Eingang zum FKK-Bereich, erst später eher im gemischten Bereich unterhalb vom Parkplatz. Selbszverständlich bin ich lieber mit bekleideten Jugendlichen gesprungen und habe Fußball gespielt, statt mit kleinbürgerlichen Nudisten Sekt zu trinken und mich über diese Jugendlichen aufzuregen, weil sie zum Springen oft einen Felsen im FKK-Bereich bevorzugten. Ich war aber lange nicht mehr dort. Es ist wohl viel geordneter geworden (mit Sprungbrett habe ich gehört) - also nicht in meinem Sinne.

    Am Silbersee Bobenheim-Roxheim war meist auf einer kleinen Halbinsel.