Posts by Joki

    Im Miramar waren das aber auch wilde Zeiten, die längst vorbei sind. Nur ohne sie zu kennen, versteht man auch die ganze Entwicklung nicht. Das grundsätzliche Problem sehe ich in der Auflösung der Familie,

    Ich möchte keinen totaliträren Überwachungsstaat, auch nicht als demokratisch legitimierten "Rechtsstaat" - bzw- Rechtsdiktatur, der jede Individualität unterdrückt und sich in jeden zwischenmenschlichen Kontakt einmischt. Schon immer hat man Lücken in solchen Systemen gesucht und sich so Freiräume geschaffen. Das gilt nicht nur für die DDR, sondern auch für gesunde Demokratien. Der Staat kann und soll nicht alles regeln und sich nicht in jede Beziehung einmischen.

    Es ist auch kein Zufall, dass ich, gerade weil ich mich um nackt baden zu können vom beaufsichtigten offiziellen Badebereich ferngehalten habe, Jugendgruppen traf, die sich aus anderen Gründen der "DLRG-Überwachung" entziehen wollten. Familien haben guten Grund, den geschützen Bereich eines Vereins zu bevorzugen. Dort ist man im vertrauten Kreis mit eigenen eingespielten Regeln, der auch keine Einmischung von außen wünscht. Wer die Ordnung stört, wird ausgewiesen, ohne dass man sich vor dem Gesetz rechtfertigen muss. Niemand ist dort anonym und könnte unerkannt fliehen, wenn er sich unangemessen verhält.

    Gesetze werden erlassen, um Konflikte zu lösen. Wo kein Konflikt besteht, braucht man auch kein Gesetz. Wo man sich nicht einvernehmlich einigen kann, spricht ein Gericht ein Urteil - nach dem Gesetz. Niemand bekommt vor Gericht Recht. Natürlich sind manche Vorschriften auch sinnvoll - auch wo sie nicht jedem sofort einsichtig erscheinen. Aber wer schon im Freundeskreis ständig das Gesetz im Blick hat und sich so juristsch absichert, dass ich ihm nichts anhängen kann, ist in meinen Augen kein Freund.

    Ich sehe normalerweise nicht, dass sich jemand offensichtlich vergeht. Es gibt vielleicht annäherungen, die Misstrauen wecken. Dann geht man hin und spricht es an. Je nach Situation und wie man sich kennt, weist man den Man zurecht oder ruft das Kind. Ich war ja selber in eine Gruppe mit Kindern im Miramar einbezogen und sollte Aufpassen, dass sie unter sich bleiben. Einen, der Sonderwege ging mit zwei mir aus dem Bad flüchtig bekannten Männern, habe ich von der Rutsche zurückgerufen. Einer der beiden wollte sich noch mit mir anlegen, der andere war vernünftiger. Dann kam der eigentliche Betreuer und es ließ sich alles ohne Bademeister lösen (an Polizei hätte wohl niemand gedacht). In der Gruppe wurde ich auch darauf hingewiesen, dass ich bestimmte (andere) Männer beonders im Auge behalten sollte. Für das alles das reichte die Absprache untereinander.

    Einmal wollte ein Kind, dass sich mit einem aus meiner Gruppe angefreundet hatte, die Adresse. Ich habe das unterbunden und meine Angeboten, wo kein Interesse mehr bestand. Was später im Miramar aufgedeckt wurde (ein Ring), da habe ich kein genauen Kenntnisse, aber mir scheint es reichlich überzogen, da - soweit ich es wahrgenommen habe - es nur um Verabredub´ngen im Miramar ging. . Das eigetliche Problem sah ich darin, dass viele Eltern ihre Einzelkinder (allein sucht man Anschluss) im Bad allein ließen, um sich ohne Kind im Saunabereich zu erholen. So etwas halte ich für verantworungslos. Zu zweit wäre ja noch akzeptabel, aber dass ein Einzelkind Anschluss sucht, ist doch zu erwarten. Ich habe auch erfahren, dass ein Mann dort, der mit einem nicht eigenen Kind im Urlaub war, wohl im Gefängnis war. Aber auch da seher ich die Eltern in der Pflicht. Nun unternehme ich auch hier viel mit Kindern. Ich glaube nicht, dass man hier alles kontrollieren und gesetzlich regeln kann. Ich bin nur sicher, dass man durch Gesetze auch viel Vertrauen zerstören kann. Es ist also immer ein abwägen, und auch Verbrechen wird man nie ganz ausschließen können. Aber wollen wir wirklich eine Gesellschaft, in der jede Handlung und Beziehung von Gesetzen vorgegeben wird? Zerstören wir damit nicht jede Individualität und jedes menschliche Vertrauen? Warum entziehen sich Jugendgruppen an Badeseen der Aufsicht, indem sie den offiziellen Badabschnitt verlassen? Ich wäre nie bereit, eine Au-Pair-Stelle mit Videoüberwachung zu übernehmen (wie in den USA zunehmend selbstverständlich). Für mich gilt: Man vertraut mir, oder lässt mich eben nicht mit dem Kind allein - aber überwachen lasse ich mich nicht!

    José Ortega y Gasset schreibt in "Über das römische Imperium": (ich zitiere frei aus dem Gedächtnis).°° Wo die Menschen so weit sind, dass sie ihrer gegenseitigen Menschlichkeit misstrauen, setzen sie etwas vorsätzlich unmenschliches zwischen sich: das Gesetz ° .

    Damit will ich mich nicht gegen Gesetze stellen - die brauchen wir, eben weil wir oft "unmenschlich" sind. Aber für mich bedeutet Naturismus, dass man in gegenseitigem Vertrauen auch in Konflikten zunächst aufeinander zugeht und menschliche Lösungen sucht - bevor man ins Gesetzbuch schaut. Das "Recht" ist nur "ultima ratio".


    Ich würde keinem Familienurlauber FKK absprechen. Diese Kritik ist angezeigt, wo Naturismus nur als Alibi vorgeschoben wird. Ich bin aber nicht deshalb kein Naturist, weil ich mich zu wenig bewege und in der Sonne liegend vor dem Buch einschlafe, weil ich einfach zu müde bin, um zu lesen. Das Eis gönne ich mir auch gelegentlich und ganz frei von erotischen Empfindungen bin ich dabei auch nicht. Aber mir geht es um einen grundsätzlich bescheidenen und naturverbundenen Lebensstil. Eben deshalb möchte ich mich vom Luxus-Hotel-Wellness-Urlaub distanzieren. Nackt in der Natur heißt für mich auch nichts als Natur. Alles andere brauche ich nicht. Ich möchte für mIch keinen Komfort beanspruchen, den sich keine Großfamilie leisten kann. Im Winter sollte ein bescheidenes Hallenbad reichen. Leider finde ich FKK-Badezeiten oft nur in teuren Erlebnisbädern oder kombiniert mit dem Saunatarif in Saunanächten. Das ist nicht, was ich mir unter familienfreundlicher FKK vorstelle.

    Grenzen zu ziehen ist immer schwierig. Ich sehe in eindeutigen Wertungen nur auch eine Radikalisierung auf Kosten schlichten menschlichen Verständnisses. Es gibt Erlebnisse und Begegnungen, die jeder subjektiv anders empfindet. Es geschehen wirkliche abscheuliche Verbrechen. Aber man kann auch langsam in bedenkliche Situationen hineinschliddern. Was der eine als Grenzüberschreitung auffasst, erlebt ein anderer als befreiendes Erlebnis. Was dem einen selbstverständlich erscheint, ist für den anderen undenkbar. Deshalb halte ich solche Diskussionen für notwendig. Ein reines werben für FKK ist Unsinn, wo man nicht versucht zu differenzieren, Grenzen abzustecken und Anfeindungen zu verstehen.


    Warum niur mit Gesicht: es geht um persönliche Wahrnemung. Wo auf einem Nacktfoto der Kopf fehlt, kann ich dem abgebildeten nicht ins Gesicht schaun. Er vermittelt nichts mehr von sich. So wird Wahrnemung zwangsläufig auf andere Körperregionen reduziert - und da es hier nicht um Medizin geht, auf körperliche Reize, In jede Fall halte ich nichts davon, Bilder von Intimrasuren zu teilen. Wenn jemand bei Freizeitaktivitäten, wo offensichtlich anderes beachtet werden soll als der Körper an sich, respektiere ich Retouche. Für mich persönlich lehne ich sie grundsätzlich ab. Ich möchte meine persönlichen Freizeiterlebnisse mitteilen, nicht abstrakte FKK-Aktivitäten.

    Im FKK-Bereich habe ich nur gelegentlich Frisbee (auf der Wiese am See), Tischtennis (im Miramar und im Verein) und Pétanque (Boule) (im SuN), einmal Volleyball (Neu-Isenburg / Orplid Frankfurt) gespielt, beim Fußball mit Jugendlichen (am Diezer See) und Kindern (im SuN) war meist nur ich nackt.

    Natürlch bin ich nackt beim Schwimmen.

    Ich bin auch nackt gewandert, kurze Streckern auch mal gelaufen (von Joggen würde ich da noch nicht sprechen).


    Ich treibe also nicht regelmäßig Sport.

    Wer nutzt Sportangebote im FKK-Verein oder hat andere Möglichkeiten nackt Sport zu treiben?

    Aber du läufst nicht nackt durchs Dorf. Ich habe auch keine Sorgen, dass mich jemand beim Baden nackt entdeckt. Aber auf einer Nacktwanderung möchte ich doch nicht auf Kunden oder Arbeitskollegen treffen. Auch unter Naturisten gibt es Leute, die Anstoß nehmen, wenn man nackt nicht nur artig am Platz liegt und badet, sondern auf der Wiese noch ungeinert Sport treibt oder sich im Wasser auf Raufereien einlässt. "FKK-machen" besagt gar nichts, wo man nicht auf radikale FKK-Gegner trifft. Fast jeder war zumindest schon einmal in einer Sauna.

    Wo Nacktheit zulässig ist, würde ich nicht von Textilbereich sprechen - aber ebensowenig von FKK-Bereich, wo Bekleidung zulässig ist. Nur sollte es jedem überlassen sein, wo nicht ausdrücklich Textil- oder FKK- Bereich ist. Grundsätzlich sollte gelten: Clothing optional. Es sollte eben nicht das eine obligatorisch, das andere optional stillschweigend vorausgesetzt sein, wo zw. Textil- und FKK-Bereich unterschieden wird.

    Du entwirfst hier ein abstraktes, realitätsfernes Idealbild vom Naturismus. Es geht darum, Anlagen in Schranken zu halten und vernünftig zu steuern - aber nicht sie zu abzustreiten. Gerade die Vorstellung, sie steckten nicht in jedem von uns, führt nicht nur zu selbstgerechter Verurteilung anderer, sondern auch zur eigenen Fehleinschätzung. Pervers bedeutet verdreht. Nichts daran ist an sich unnnatürlich, sondern durch den falschen Bezug gegen die Natur. So ist es gut und richtig, dass der Anblick eines Kindes, das ja schutzbedürftig ist, eine Beschützerinstinkt auslöst. Aber genau dieser - an sich gute - Instinkt führt in päderastisches Fehlverhalten, wenn er falsch eingesetzt, eben pervertiert wird, indem die Erfüllung des Triebes zum Selbstzweck wird. Diesen Instinkt deshalb an sich zu verurteilen, ist Unsinn.

    Nun ist jeder -ismus eine Übertreibung. Aber ich habe auch klar vom Bedürfnis der Anerkennung und Akzeptanz gesprochen. Natürich ist es auch da pervers, wenn man Anerkennung nur als eigenes Bedürfnis für sich selber einfordert. Es geht um ein gemeinsames Erleben und Mitempfinden. Man braucht ein persönliches Gegenüber - und damit auch Korrektiv. Ein Spanner will nicht erkannt werden. Dem Exhibitionisten fehlt das persönliche Gegenüber, dass ihn anspricht. (Eben deshalb fordere ich ja immer: kein Nacktbild ohne Gesicht ! - die abgebildete Person gehört dazu, in einem Umfeld, mit Namen! Es ist doch ein rieiger Unterschied, ob jemand mich - Georg Nikolaus (Joki) - nackt unter einem Wasserfall duschen sieht --- oder - ohne irgendeinen Bezug - einen nackten, mehr oder weniger ästhetischen Körper begafft.)

    Wo eine Gruppe die Kleidung entwendet, um eine persönlich Schwäche auszuspielen, d. h. menschliche Neigungen aus Interesse an der Person aufdeckt, kann man wohl nicht mehr von einem solchen Exhibitionismus sprechen. Zudem geht es hier (wie ja auch bei der Wanderung ohne eigenes Gepäck) um die Anfrage, wie ich mit der Nacktheit umgehe, wenn die Möglichkeit, mich durch Ankleiden der Affaire zu entziehen, nicht gegeben ist --- Ich denke eine Frage, die man sich als Naturist durchaus stellen sollte - nicht nur theoretisch. Die Neuentdeckung besteht ja nicht darin, dass jemand sieht, wie ich nackt aussehe, Wenn ich gerade nackt gebadet habe, hat das ja wohl jeder in der Gruppe schon gesehen.

    Es geht immer um konkrete Menschen. Man braucht unter Naturisten den Schambereich nicht zu verstecken - aber als Teil des ganzen Körpers. Wer etwas von sich mitteilt, zeigt auch sein Gesicht. Wer Angst hat erkannt zu werden, hält sich bei Fotos zurück. Ich habe da auch schon oft die Perspektive angesprochen. Natürlich gibt es Grenzfälle und jeder nimmt ein Bild anders wahr. Ich will auch nicht moralisieren. Ein besonderes Interesse am Intimbereich ist auch normal. Da fragt man sich nur, ist es hier bestimmend oder wird es ignoriert? Der Mensch ist keine Sache, dass man bestimmte Körperteile nach ästetischen Gesichtpunken bewertet. (Wir könnten natürlich mal eine Fußvergleich starten - das wäre sicher weniger anstößig.) Das hier ist keine medizinische Seite über Geschlechtskrankheiten. Bilder, die sich so klar auf den Schambereich beschränken, sollten hier gelöscht werden. Meiner Ansicht nach gilt das aber auch für jedes Bild ohne Kopf oder mit retouchiertem Gesicht.

    Erotik wurde direkt noch gar nicht angesprochen. Mein Verhalten als exhibitionistisch bezeichnet. Was nun Erotik angeht, so meine ich natürlich - ob Erotik (egal ob eher homo- oder hetero-), Exhibitionismus, ... das alles gehört zum Menschen - zu JEDEM von uns, Gefordert ist nur, es zu in Schranken zu halten.

    Natürlich möchte ich mit Sympathie, auch Sinn für Ästhetik, gesehen werden und wo immer ich einen Menschen anschaue, spielt das - meist unbewusst - mit. Deshalb mag ich diese zu scharfe Unterteilung - Nudist - Naturist/FKKler nicht. Im Naturismus geht es einfach darum, den Menschen mit seinen Empfindungen in eine Gemeinschaft einzubinden, die ihn in Schranken hält, ihm aber einen Spielraum lässt. Spielraum heißt eben auch Spiel. Es ist ein Austesten in der Begegnung, in der man ein Gespühr entwickelt, wo man zu weit geht. Es geht um ein Umfeld, das dieses Austesten in freundschaftliche Atmosphäre zulässt. Da geht es natürlich weniger um Erwachsene als um Kinder und Jugendliche, die mit FKK aufwachsen und noch geprägt werden. In den Grundzügen stimme ich dir ja zu, aber dieses Schubladendenken lehne ich ab. Es sind nicht grundsätzlich "andere Kategorien". Diese Einteilung ist unmenschlich, also gegen die Natur des Menschen - und passt damit auch nicht zum Naturismus. Es geht nicht um Kategorien, sondern um Werte und Orientierung in gelebter Gemeinschaft.

    Ich denke, alle denkbaren Perversionen stecken in jedem von uns - unterschiedlich verteilt und ausgeprägt, Da bin ich durchaus dankbar für Kritik. Deshalb möchte ich auch nicht, dass meine Kritik irgendwo als Urteil über irgendjemand oder gar als Anfeindung verstanden wird. Das trifft unseren Zeitgeist sehr extrem, in dem man sehr genau weiß, dass Diversität geradezu gefordert, zuindest toleriert werden soll - mit bestimmten Ausnahmen, die man vorgibt sehr klar zu unterscheiden (da sehe ich den entscheidenden Fehler). Es geht aber immer um ein Abwägen und um ein Maß. Natürlich darf man Freunde auch mal aufziehen - aber doch in freundschaftlicher Gesinnung. Genau das ist doch, was ich auch als die "Blöße" im Naturismus anspreche. Gesteht doch jedem auch mal Schwächen zu. Jeder darf sie in gewissen Rahmen auch zeigen - dazu sind wir Naturisten. Wo jemand zu weit geht, ist Kritik durchaus angebracht. Aber provoziert nicht schon das Thema dazu, irgendwo einmal zu übertreiben - eine Grenze zu überschreiten, über die man sich bisher nicht hinausgewagt hat. Macht nicht jede ehrliche Äußerung auch angreifbar?


    Die Erfahrung, einfach nackt akzeptiert zu sein, hat sicher auch exhibitionistische Züge. Kleider zu verstecken wäre ja - unter Freunde - ein Aufziehen, wo man so eine Schwäche aufdeckt. Aber gerade da stellt sich die Frage: ist es freundschaftliches Spiel - oder blamierende Bloßstellung. Und genau das meine ich, wenn ich von Blöße spreche, die grundsätzlich zum Naturismus gehört. Wir sind verletzlich, wo wir ehrlich sind - nichts verbergen. Das gilt nicht nur - aber auch - körperlich.


    Zudem stellt sich immer die Frage, soll ich mich nackt versecken, möchte ich anderen begegnen und gesehen werden - nur wenn alle nackt sind, oder auch als einziger nackt - gefällt es mir, oder ignoriere ich die anderen einfach? Hier gibt es nicht die richtige Antwort. Die Grenzen auszutasten ist immer ein Spiel, für das Naturisten doch (in Grenzen) Offenheit zeigen sollten. Stattdessen begegnet man zu oft spießiger Moral, gerade in kleinbürgerlichen FKK-Ecken, aber besonders unter denen, die sich gern als tolerant ausgeben und Diversität propagieren, und dabei oft fast alles akzeptieren, außer Überzeugungen.

    Auf meinen unternehmungen stört mich etwas, dass ich meine Sachen immer im Blick haben muss und bei Wanderungen immer das nötigste zumindest in einer Tache am Körper trage. Auf einer Wanderung bei Hilchenbach hat mein Mitwanderer meine Sachen mit in seinen Rucksack gesteckt, dass ich selber wirklich nichts an mir hatte. Von ihm habe ich auch zwei Videos bei Vimeo (leider nur eingelogged zugänglich). Ich glaube, er wollte sich absichern, dass ich vor Begegnungen mit Fremden (wir haben niemanden getroffen) doch schnell etwas überziehe.

    https://vimeo.com/manage/167024622/general

    https://vimeo.com/manage/167030184/general

    Gern würde ich so einfach mal in einer Gruppe (zum Wandern mit Badepausen oder auch zu anderen Unternehmungen), zu Beginn alles abgeben um erst am Ende alles zurückzuerhalten. In einer Gruppe ließe sich das ja leicht ermöglichen.

    Mir würde es auch gefallen, wenn man z. B. auf einer Grillfete am See meine Sachen ohne Vorwarnung einkassiert, während ich nackt bade. Ich wäre dadurch gezwungen, bis zum Ende nackt zu bleiben, ganz egal was andere tun oder wer sich noch dazugesellt.

    Früher war es in der Stadt freizügiger, aber heute sind die meisten Menschen überall gleich verklemmt. Ich denke das mit 70er bis 90er stimmt. Danach gab es das fast gar nicht mehr und die Mädchen und Frauen tragen zu 99% BH auch bei Körbchengröße A.

    Moden, wie FKK, kommen auf dem Land immer etwas verzögert an. Natürlich ist es aber auch die Enge das Stadt, die eine solche Bewegung hervorruft. Auf dem Lande ist Nacktheit einfach noch natürlicher, und somit das Bedürfnis nach Befreiung nicht so groß. Andererseits ist es auch gerade die persönliche Enge - jeder kennt jeden - die Nacktheit zulässt, da sie Perversionen, wie sie die Anonymität der Großstadt zulässt, unterbindet.

    In meiner Kindheit hätte man auch auf Fotos noch als natürlich angesehen, weil man nur Erwachsenen sexuelle Intentionen unterstellte. Leider hat das nicht nur auf Bildern umgedreht, sondern auch im tatsächlichen Leben. Meist sind nur Erwachsene nackt.

    Überzeugend wirkt der Film nicht. Rüdiger Nehberg ist da interessanter. Aber die verwischende Zensur ist nicht entscheidend. Es geht nicht primär um Nacktheit, sondern um Survival. Nackt ist man schutzlos der Natur ausgeliefert. Genau dieser Aspekt ist im Film ausdrücklich angesprochen - wenn auch wenig realistisch. Ich denke, die wesentliche Punkte, um die es im Film geht, sollten wir lieber diskutieren als die Zensur: Survival in der Natur - direkt von der Natur leben statt uns vorher eindecken. Mich würde es durchaus reitzen, mich ein paar Tage nackt in der Wildnis durchzuschlagen. Aber da reicht ein Sommercamp. Ich würde eine Klimazone ohne Bedrohung durch Tropenkrankheiten (Malaria, Bilharziose ... ) und mit frischem Quellwasser bevorzugen. Ich möchte bedenkenlos in jedem Bach baden und Wasser trinken können, lieber Angeln und Früchte sammeln als Schildkröten schlachten. Aber vor allem das eine würde ich gern konkret umsetzen; Mich nackt irgendwo aussetzen lassen, um zu einen vereinbarten Punkt zu wandern, wo ich abgeholt werde. Das wäre in kleinem Maßstab durchaus umzusetzen uns ließe sich sicher organisieren - es reicht auch ein Rundweg z. B. von einem FKK-Camingplatz, wo man seine Sachen sicher bewahrt zurücklassen kann.

    Im Oktober 2021 war ich mit Dirk Koch von der Nackedei Buchreihe am Epplesee in Rheinstetten.

    Er machte Fotos von mir im Adamskostüm. Ein paar davon werden in der Ausgabe Nackedei 5 im Jahr 2023 zu sehen sein.

    Ich freue mich jetzt schon. :fkk:

    Was ist Nackedei? Eine Zeitschrift, die FKK mit Text und Bild darstellt? Oder doch eher eine Fotosammlung?

    https://www.google.com/url?sa=…Vaw2FNbEzDfD5wfRIrU6vJYeQ

    Ist das der richtige Link?

    Ich stelle mich sehr gerne als Fotograf zur Verfügung.


    Also für alle die auf außergewöhnliche fotos seiner selbst interessiert sind und,

    wenn es zeitlich und vom ort her passt, das wetter für schöne Aufnahmen mitspielt, sehe ich da persönlich kein problem drin.

    alles weiter kann man ja direkt klären.

    Was meinst du mit "außergewöhnlich"?


    Ich denke hier im Forum sollten wir eher einen eigenen Ansatz wagen, z.B. eine gemeinsam erstellte FKK-Seite - zunächst einmal geschützt im Forum, dann vielleicht eine Werbeseite, die öffentlich zugänglich ist. Der entscheidende Unterschied zu Galerie sollte dann sein, dass wirklich gemeinschaftliches FKK-Leben gezeigt und auch beschrieben wird - z.B. ein bebilderter Bericht über ein Forumstreffen oder gemeinsame Unternehmungen.

    Vielleicht ähnlich wie natury: https://natury.de/ - aber nur mit eigenen Bildern.