WNBR Münster 14.06.2025

  • Ich habe dort in diesen Jahr teilgenommen. Das war ein Tag, den ich nie vergessen werde und gleich werdet ihr erfahren warum.

    Ich könnte vom Glück nicht fassen, wie das Wetter genau den schönsten und den wärmsten Tag. Anfangs war es so schön komplett nackt bei über 30 Grad zu radeln. Es waren 21 Teilnehmer. Sehr nette Leute.

    Wir haben 20 km durch Wälder, Felder und Dorfschatten gemacht, dann Mittagspause zum Essen gemacht, dann weiter noch 5 km gefahren und dann passierte es als wir entlang der Kanals führen, habe ich die Säule auf dem Radweg, die Autofahrten verhindern soll, nicht gesehen und direkt darauf gefahren. Damit endete die Tour frühzeitig für mich. Ich wurde schwer verletzt. Am linken Fuß und leichter im Bauch und andere Körperteile.

    Es blutete und hat weh getan über den ganzen Tag. Die Leute haben alles für mich getan, mir zu helfen. Ich bin denen sehr dankbar für das mitfühlen und die erste Hilfe. Ich wurde mit Krankenwagen ins Krankenhaus Hiltrup eingeliefert. Dort wurde Ultraschall vom Bauch und Röntgen vom Fuß gemacht. Im Bauch ist alles gut, aber der Großzeh ist gebrochen.

    Ich bekam zwei Stützen und durfte nicht mehr mit den Fuß gehen. Wurde nach Hause geschickt und am Montag sollte mir einen Orthopäden in meiner Stadt aussuchen.

    Gut aber ich war halt 250 km weit entfernt vom zu Hause. Das hat das Problem größer gemacht. Als ich an Bahnhof Münster für den verspäteten Zug nach Hamburg wartete, würde es mir plötzlich schlecht, schwindelig ich wusste ich kollabiere gleich. Deshalb lag ich sofort hilfslos auf dem Boden im Bahnhof Münster, ich war alleine schon, und fremde Menschen haben Krankenwagen angerufen. Somit war ich am Samstag zum zweiten Mal im Krankenhaus, diesmal mitten in der Stadt.

    Aufgrund des Schwächeanfalls wurden mir diesmal umfangreiche Untersuchungen gemacht. Ich bleib im Krankenhaus von 19 bis 2:15 Uhr nachts. Ich bekam Infusion 500 ml. Herz. EKG, Lungen, Blutdruck, Blut. 8 h lang wurde alles untersucht und alles war in Ordnung. Alle Werte sind perfekt.

    Dann wurde ich aus dem Krankenhaus mitten in der Nacht entlassen. Aber gehen könnte ich keinen Schritt. Die haben ein Taxi für mich angerufen. Bin zum Bahnhof gefahren, 2 h lang lag ich auf einer Bank bis der erste ICE nach Hamburg um 4:15 kam und gegen 8 Uhr gestern war ich zu Hause.

    Es tut mir noch alles weh. Für morgen habe Orthopäden-Termin organisiert. Hoffentlich muss kein ope gemacht werden.

    Zudem mein Fahrrad war ein ausgeliehenes aus der Radstation E-Bike, der beim Unfall auch beschädigt wurde. Und die Kaution von 50 euro wurde behalten. Die FKK Randfreunde aus der Gruppe haben das Fahrrad zurück gebracht.

    Es blieben mir die schönen Erinnerungen aus dem Samstag vor der Unfallzeit. Also von 11 bis 13:30 Uhr. Denn dann ist es passiert

    Hier einige Bilder. Das letzte Bild war die letzten Augenblicke, maximal 1 Minute später ist es passiert und für mich war Schluss. Einige sind noch im Kanal geschwommen, das wäre auch toll

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  • boris

    Approved the thread.
  • Oh je was für ein Tag! Aber schön das du trotzdem Spaß hattest und danke für den schönen Bericht. :)

    Es gibt nichts Natürlicheres als die Nacktheit. Aber nur für die, die natürlich blieben.

    Erhard Blanck

  • Danke für den tollen Bericht auch wenn der Tag kein " Schönes Ende "nahm :danke:

    Wieso man jemanden Ortsfremden in der Nacht aus dem Krankenhaus entlässt ist schon Krass :( mal so Nebenbei erwähnt

    Bin zwar nicht Adonis aber trotzdem gerne Nackt :fkk: Nacktsein ist eine Lebenseinstellung :) und keine Krankheit :)

  • Ich wollte auch im Kanal schwimmen nach dem Unfall, so schön du bist nackt und musst nichts ausziehen einfach nachdem Fahrrad direkt ins Wasser, da der Bauch hat sich normalisiert und nur der moderate Schmerz im Großzeh war geblieben. Der Fuß war im Schuh, Schuh war unbeschädigt und es war kein Blut zu sehen. Als ich zum Wasser ging und den Schuh ausgezogen, dann habe ich die schrekliche Blut gesehen. Und es war klar, dass ich nicht ins Wasser gehen würde.

    Gestern und heute hat sich der Organisator besorgt immer wieder telefonisch bei mit gemeldet, um zu fragen, wie es mir geht und dass sehr schade ist, das ich ihn nicht informiert habe, über den zwieiten Krankenhausbesuch /über den ersten habe ich mich gemeldet/, ich hätte bei ihm übernachtet können sagte er. Aber ich wollte ihn nicht stören.

    Die Diagnose auf dem Papier lautet nicht so beruhigend:

    Mehrfragmentäre leicht dislozierte Endgliedgfraktur Z1 links mit Gelenkstufenbildung. :(

  • Wieso man jemanden Ortsfremden in der Nacht aus dem Krankenhaus entlässt ist schon Krass :( mal so Nebenbei erwähnt

    Genau. Um 2:15 mitten in der Nacht. Ich kann keinen Schritt gehen, sie sagen "Die Behandlung ist beendet, hier ist kein Hotel". Ich bin doch nicht gesund, mein Großzeh ist mehrfach gebrochen laut Diagnose und gehen ist nicht möglich. Interessiert sie nicht, dass ich womöglich auf der Straße liegen muss, weil nichts anderes kann und nirgendwo behütet werden kann... Erst lassen sie mich komplett alleine für 5 Stunden mit dem Bludruchgerät auf der einen Hand da liegen, gebunden, obwohl ich dringend zur Toilette musste, (2 mal auf dem Knopf gedrück keiner kommt`!) und mit dem Nagel auf dem anderen Hand, ohne Aufsicht. Und erst wenn um 2 Uhr nachts, wo ich keine Optionen mit Hotel haben kann, weil die Auswertung der Blutwerte so lange gedauert hat, und dann sofort raus. Das kannste keinem erzählen. Zwei andere Leute wurden vor mir genauso um 23:30 und um 0:30 ebenfalls mit den gleichen Wörten rausgeschmissen "Die Behandlung ist beendet, hier ist kein Hotel"...

  • schöner Bericht schade für dich das jähe Ende 8| hoffe das jetzt alles wieder so weit in Ordnung is außer dein Großer Zeh. Für mich find ich es immer schade das solche Veranstaltungen nicht in meiner nähe sind. ;(

    :fkk: eine Leidenschaft für die man sich nicht entschuldigen muss aber auch mal kann :*

  • War auch nicht in meiner Nähe (wohne in Schleswig.-Holstein), aber für mich war als ein schöner Tagesausflug in der Freiheit geplant. Ab 19 Uhr waren sie auch zum Essen in einer Pizzeria verabredet.

    Aber heute war ich zum Orthopäden, und es kam die erfreuliche Nachticht, dass keine Operation notwendig sei. Zwar grenzwertig, weil mehrfach gebrochen und leicht verschoben, aber sollte auch von selbst gut in 4-6 Wochen ausheilen. Morgen bekomme ich einen orthopädischen Schuh, spricht nur die hintere Hälfte wird ein Schuh, die vordere wird frei. So dass ich auf dem hinteren Bereich normal gehen kann und die Stützen nicht mehr brauchen werde. Von diesen Stützen habe ich grauenhaften Muskelkater in den ganzen Rippen und die kleinste Bewegung im Liegen verursacht unerträgliche Schmerzen, so dass die vergangene Nacht ein Albtraum war. Aber das wird in den nächsten Tagen verschwinden.

    Es könnte schlimmer werden.

  • Die Diagnose auf dem Papier lautet nicht so beruhigend:

    Mehrfragmentäre leicht dislozierte Endgliedgfraktur Z1 links mit Gelenkstufenbildung. :(

    Gefällt mir nicht bei deinem Bericht bezieht sich auf deinen Zustand :(

    Dann wünsche ich dir einen baldigen Genesung :thumbup: :thumbup:

    Bin zwar nicht Adonis aber trotzdem gerne Nackt :fkk: Nacktsein ist eine Lebenseinstellung :) und keine Krankheit :)

  • wilkosz

    Erst einmal danke für deinen ausführlichen Bericht.

    Leider musste ich arbeiten und konnte somit nicht daran teilnehmen. Hat bis zum besagten Zeitpunkt sicher viel Spaß gemacht.


    Das die Tour für dich so unschön endete tut mir echt leid. Da freut man sich ewig auf so eine Veranstaltung und das nimmt es so ein Ende.

    Wünsche dir eine schnelle Genesung und gute Besserung.

  • Auf jeden Fall gute Besserung! Und das Krankenhaus kann man anscheinend vergessen! Gibt es eine Beschwerdestelle? Dann würde ich mich dort beschweren.

    Und das alles passiert ausgerechnet in einem katolischen Krankenhaus (Alexianer), wo die Wertschätzung der Patienten an erster Stelle sein sollte mehr als in einem normalen Krankenhaus.

    Der Organisator vom WNBR, der auch katolisch verbunden ist, hat sich im Krankenhaus gleich am Montag beschwert. Nachdem Gespräch kam eine Antwort vom Krankenhaus:

    Quote

    Sehr geehrter Herr xxxxxxx,

    ich danke Ihnen für das Gespräch und Ihre Rückmeldung vom heutigen Vormittag.

    Gern möchte ich Ihnen hiermit noch einmal bestätigen, dass wir die Kritik sehr wohl zur Kenntnis nehmen und ich mit den entsprechenden Mitarbeitern, die an der Behandlung vergangenen Samstag beteiligt waren Kontakt aufnehme, um die Situation nochmal zu erklären und werde für zukünftige ähnliche Fälle auf mehr Sensibilität hinweisen.

    Ich bitte Sie, dem Herrn xxxxxx meine entschuldigende Grüße auszurichten und verbleibe mit

    freundlichen Grüßen.

    Ich konnte schon verstehen, dass es in der Nacht andere dringendere Notfälle geben könnte, die das besetzte von mir Bett und Raum dringend benötigen könnten. Aber das KH sollte doch Räume bzw. Betten haben, für solche Fälle wie mich, die zu einer ungünstigen Nachtzeit und aus fremden Ort, behütet werden können. Deutschland ist ein Land, dass großzügig Geld überall auf die Welt und für Waffen verschwendet, aber für kranke leidende Menschen, die Hilfe brauchen, gibt es keine Kapazitäten. Die Nacht war aber bis ich da war, relativ ruhig, es gab kein Andrang an Notfällen.

    Und dass es keine ortopedische Schuhgröße 46 für mich gab, verstehe ich nicht. Das war eigentlich die größere Enttäuschung für mich als der Rauswurf mitten in der Nacht. Weder in Herz-Jesu KH in Hiltrup, noch im Alexianer Münster. Dortr habe ich auch gesagt "im ersten KH hatten für mich keinen Schuh in 46 Größe, vielleicht haben Sie es?" Sie haben geantwortet folgendes entsetzliches "Nein, es ist zu spät, es ist geschlossen da, wo die Schuhe sind, wir können Ihnen keins geben".

    Zuerst ist man disktiminiert, nur weil man Schuhgröße 46 trägt, zum zweiten handelt es sich um kranke leidende Menschen, zum dritten ist es seitens einer KH grob fahrlässig nicht alle Größen für die Patienten zu jeder Zeit zur Verfügung zu haben.

    Und gestern im Sanitätshaus Hamburg neben dem Orthopäden hatten es auch nicht.

    Falls ich den Schuh schon in Hiltrup bekommen hätte, hätte mir das gesamte Leid gespart, weil ich keine Stützen benötigen hätte und mit dem speziellen Schuh selbständig gehen könnte.

    Zu dem Rauswurf mitten in der Nacht kann ich noch sagen. Sie haben mich unter Druck gesetzt über meinem Handy Hotels in der Umgebung auszusuchen und dort anzurufen, bis ich eins finde, der so spät neue Gäste aufnimmt. Zum ersten habe ich nur 1 Hotel in der Umgebung für der Nacht gesehen, alle andere hatten keine Möglichkeit zum Buchen für die entsprechende Nacht. Und dieses einzige Hotel kostete für diese Nacht 329 Euro. Und die Hälfte der Nacht war dabei schon vorbei. Es war unzumutbar für mich so viel Geld auszugeben für eine halbe Nacht. Als ich gesagt habe, dass ich kein Hotel finden konnte, war die Sanitäterin agressiv und verärgert auf mich. Dann habe ich gesagt ich fahre mit der ersten Bahn in 2 h und werde 2 h im Bahnhof auf einer Bank gelegen warten müssen...

    Sie war dann beruhigt. Aber so wie sie es dort machen, geht einfach nicht.

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