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Joki

TMG-NAktiv

  • »Joki« ist männlich

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Dienstag, 23. Februar 2016, 11:32

Viele sehen im Naturismus wohl eher Wellness, finden Nacktheit beim Schwimmen hygienisch und möchten nahtlose Bräune, wenn sie in der Sonne liegen - ihnen fehlt aber das innere Gespür. Sie sind gern nackt - aber dabei möglichst allein. Die anderen stören sie nicht, man unterhält sich nett - aber gerade das Gefühl, nackt vor dem anderen zu stehen, wird eher in Kauf genommen, als dass es geschätzt wird. Nackt nimmt man seine Umgebung viel intensiver wahr als angezogen. Die Natur direkt am Körper zu spüren belebt. Begegnungen sind viel offenherziger und vertrauter. Erst nackt lebe ich - bekleidet fühle ich mich halb tot. Viele sehen ihre Freizeit und daneben notwendige Arbeiten, für die sie unterbrochen wird. Ich denke gar nicht daran. Gerade bei den Gemeinschaftsarbeiten auf dem Gelände kommt man sich nahe. Da ist es schön, nackt unter Menschen zu sein. Es ist auch praktisch, wenn man bei der Arbeit schwitzt, sich eben mit dem Schlauch abzuspritzen. Die Freizeit endet, wenn ich mich anziehen muss - solange ich nackt arbeite, ist es für mich Freizeit.
Erst in Bewegungen wird die Nacktheit wirklich spürbar. Da hat mir ein Komilitone einmal gesagt, er habe nichts gegen Nacktheit (beim Baden oder wenn man regungslos liegt), aber es doch schon komisch, wenn jemand so über die Wiese läuft. Genau darauf lege ich es an: die Freiheit gerade darin besonders intensiv zu spüren, dass sich im Lauf oder Sprung der Pimmel mitbewegt. In Hose fühle ich mich wie kastriert. Aber offensichtlich meiden viele genau das. Jugendliche Naturisten ziehen sich gerade zum Trampolinspringen und Joggen an, als wollten sie genau das meiden, was ich gezielt suche. Dieses Spüren der eigenen Körperlichkeit treibt mich auf´s Trampolin oder in sportliche Aktivität - sobald ich mich anziehe, ist die Begeisterung verflogen. Nicht als vollendete Statue möchte ich aufgestellt sein, sondern das Leben in Bewegung spüren. Ich fokusiere nicht einen bestimmten Körperausschnitt, aber die Freiheit soll trotzdem gerade im Blick darauf sichtbar sein - ich würde ihn nie aussparen. Man schaut nicht nur ins Gesicht, sondern beachtet besonders die Körperteile, die in die Bewegung involviert sind.
FKK (ist) die Kunst, Adam und Eva zu spielen, ohne an den Sündenfall zu denken.(Bartnik & Sartin)

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chris0604

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Donnerstag, 25. Februar 2016, 21:49

Also ich hab schon ausprobiert, nur mit S3 Sicherheitsstiefeln bekleidet. War aber völlig alleine auf der Baustelle.
Eigendlich ganz schön, aber wohin mit dem Werkzeug?

Batman1509

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Donnerstag, 1. März 2018, 21:19

Wer von euch würde denn gerne nackt in einem Büro arbeiten, wenn alle nackt sind einschließlich Chef und auch keine Kunden rein kommen?

:fkk:

Joki

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  • »Joki« ist männlich

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124

Samstag, 3. März 2018, 01:31

Berufliche Nacktheit interessierte mich eher bei Tätigkeiten im FKK-Bereich, auf einem FKK-Gelände oder Campingplatz, im Saunabereich oder zu FKK-Badezeiten im Schwimmbad - also an Orten, wo Nacktheit angezeigt ist. Soweit ich das kenne, ist das Personal selbst im obligatorischen FKK-Bereichen meist bekleidet. Mir ist daran gelegen, die Arbeitsstunden im Vereinsgelände nackt abzuleisten. Nackt am Schreibtisch zu sitzen, hätte ich kein Interesse. Tätigkeiten wie das Reinigen eines Schwimmbeckens z.B. finde ich nackt viel angenehmer als in Schutzkleidung.
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LorenzoFKK

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  • »LorenzoFKK« ist männlich

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Samstag, 3. März 2018, 22:24

vielleicht als Schwimmmeister in einem FKK Camping oder so

Joki

TMG-NAktiv

  • »Joki« ist männlich

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126

Sonntag, 4. März 2018, 08:43

Grundsätzlich denke ich hier auch von der praktischen Seite. So möchte ich als Friseur weder nackt arbeiten (da kommt man dem Kunden doch zu nahe) noch von einem nackten Friseur die Haare geschnitten bekommen (zumindest nicht im Salon - privat draußen im Freien könnte ich mir das schon vorstellen). Als Klient fände ich es aber sehr praktisch, auf sämtliche Kleidung zu verzichten, statt die Kleidung abzudecken, um sie vor den Haaren zu schützen. Wenn dann noch die Dusche im Anschluss im Angebot erhalten wäre, könnte man sich - völlig befreit von den abgeschnittenen Haarresten - wieder ankleiden.
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jungFKKler

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  • »jungFKKler« ist männlich

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Donnerstag, 5. April 2018, 20:56

Bei mir klappt das mit Homeoffice nackt ganz gut. Man muss dafür aber einen Bürojob haben, den man auch zuhause nackt ausführen kann.

  • »MarkusMuc« ist männlich

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Freitag, 20. April 2018, 09:04

Ich arbeite bei mir in der Werkstatt oft nackt. Geht natürlich nur wenn ich keine Kunden erwarte oder so ;-)
Is viel angenehmer und spart einiges an Wäsche waschen.... Der Gips geht von der Haut viel leichter ab als von Stoff.
Ach so ich bin Stukkateur und fertige da Stuckarbeiten in der Werkstatt, also nix gefährliches nur staubig und nasser Gips und so daher geht das recht gut

nackter Gruß
Markus

PS.: Leider kann ich noch keine Bilder hier zeigen sonst könnt ich zeigen was ich meine.