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  • »BOeinNackter« ist männlich

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Donnerstag, 22. März 2018, 16:19

Danke für deine Information. Das mit der Vorauslese ist in FKK-Vereinen immer noch ein Thema und auch bei uns gibt es Leute, die behaupten, dass sie sowas könnten. Ich glaube, in Wirklichkeit ist man gegenüber allen Neuen mißtrauisch, wenn sie nicht aus der eigenen Verwandtschaft sind. Du machst mir Mut, etwas offener zu werben. Ich weiß nicht, wie Vereinsmitglieder auf eine offenere Werbung reagieren. Es wäre ziemlich neu, wenn häufiger Nichtmitglieder aufs Gelände kämen. Ich wurde schon gewarnt, dass ich es nicht übertreiben solle. Wirkliche Unterstützung bekomme ich nicht. Ich kann schon froh sein, wenn man mich lässt.
Ich stehe im Verein für eine Position, die kaum jemand versteht. Ich möchte für unseren Verein mehr Öffnung, Toleranz und Zugänglichkeit haben, dafür aber zur Nacktheit bei Sport, Tanz, Körpermalerei usw. einladen und offensiv dafür werben. Ein Antragsteller, der erreichen wollte, dass Besucher sich nackt auf dem Gelände aufhalten, sieht sich außerstande, so etwas wie Nacktyoga zu akzeptieren. Sein Antrag bekam die Mehrheit in der JHV. Meine Gegenvorschläge wurden aus Zeitmangel nicht diskutiert. Ich habe nun die Erlaubnis, zu einer Diskussion einzuladen. Da mich bisher kaum jemand auf mein Schreiben dazu angesprochen hat, rechne ich mir wenig Chancen aus. Immerhin müsste ich dann über Emails werben dürfen, was bisher nicht unterstützt wird. Ich bin gespannt, ob ich im Sommer noch Unterstützer finde. An der JHV hat ja nur ein Drittel der Mitglieder teilgenommen.

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Donnerstag, 22. März 2018, 18:11

Aus den eigenen Reihen wirst Du da niemanden mit Emails oder Einladungen begeistern können, das Hintergrundrauschen setzt andere Präferenzen. Du musst sie überraschen. Das Moment nutzen.

Dich auf diese Schiene zu verlegen, zur Diskussion einzuladen, ist doch Kalkül, die wissen wie sie Dich scheitern lassen. Ich wüßte jetzt so aus dem Stegreif auch keine Zauberformel, ich mach mir mal eine logische Tabelle auf, damit kommt man sehr oft auf die erstaunlichsten Rezepte für Problemlösungsansätze. Gerade knochenharte, verfahrene Situationen sind eine Herausforderung für Fantasie und schöpferisches Denken und deren Umsetzung in Handlungsformen. - Die praktische Vorstellungskraft der Mitglieder muss zum positiven Begegnen führen, das ist der Kernansatz. Zuerst muss der Vorstand eingenommen werden, subtil, für eine stabile Basis.

Also, mit welchen Mitteln angreifen und wann ? - Mitgliedervorlieben mit den Deinen verknüpfen, Synergie schaffen. Hört sich jetzt abstrakt und und gleichzeitig leicht dahingeplaudert an, diesen LINK zu finden, ist der Denkprozess. Was traust Du den Mitgliedern zu, was stellt die Hemmschwelle zurück, ist das Alter wirklich ein kritischer Aspekt, oder kann das Ego gekitzelt werden ?

Da kann überzeugt werden, die Leutchen jünger machen ! Spass verkaufen, jedenfalls eine Idee. Aber ich komme noch mal darauf zurück, ganz bestimmt. :)

Liebe Grüße

Jörg
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MaJu_BLN

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Freitag, 23. März 2018, 12:05

Danke für deine Information. Das mit der Vorauslese ist in FKK-Vereinen immer noch ein Thema und auch bei uns gibt es Leute, die behaupten, dass sie sowas könnten. Ich glaube, in Wirklichkeit ist man gegenüber allen Neuen mißtrauisch, wenn sie nicht aus der eigenen Verwandtschaft sind. Du machst mir Mut, etwas offener zu werben. Ich weiß nicht, wie Vereinsmitglieder auf eine offenere Werbung reagieren. Es wäre ziemlich neu, wenn häufiger Nichtmitglieder aufs Gelände kämen. Ich wurde schon gewarnt, dass ich es nicht übertreiben solle. Wirkliche Unterstützung bekomme ich nicht. Ich kann schon froh sein, wenn man mich lässt.
Ich stehe im Verein für eine Position, die kaum jemand versteht. Ich möchte für unseren Verein mehr Öffnung, Toleranz und Zugänglichkeit haben, dafür aber zur Nacktheit bei Sport, Tanz, Körpermalerei usw. einladen und offensiv dafür werben. Ein Antragsteller, der erreichen wollte, dass Besucher sich nackt auf dem Gelände aufhalten, sieht sich außerstande, so etwas wie Nacktyoga zu akzeptieren. Sein Antrag bekam die Mehrheit in der JHV. Meine Gegenvorschläge wurden aus Zeitmangel nicht diskutiert. Ich habe nun die Erlaubnis, zu einer Diskussion einzuladen. Da mich bisher kaum jemand auf mein Schreiben dazu angesprochen hat, rechne ich mir wenig Chancen aus. Immerhin müsste ich dann über Emails werben dürfen, was bisher nicht unterstützt wird. Ich bin gespannt, ob ich im Sommer noch Unterstützer finde. An der JHV hat ja nur ein Drittel der Mitglieder teilgenommen.


Von wem wurdest Du gewarnt, dass Du es "nicht übertreiben" sollst und womit?
Nichtmitglieder dürfen aber grundsätzlich auf Euer Gelände? Das ist doch bestimmt geregelt oder?

Was sind denn die Gründe, die gegen Nacktyoga angeführt werden?

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Freitag, 23. März 2018, 13:40

Der Vorstand ist teilweise neu und ebenso teilweise auf meiner Seite. Ich suche jetzt Bündnispartner und habe auch kleine Erfolge. Meine Kreatividee ist ja nicht schlecht. Ich muss damit überzeugen. Das ist halt wie ein Showgeschäft. Ich habe einerseits freie Hand, andererseits keine Unterstützung. Alle, die zu meinen Veranstaltungen kommen, sind aber schon auch Unterstützer.
Ich bin zwar etwas frustriert, dass so wenig Resonanz kam, auf das Tanzangebot wie auf meine konzeptionellen Vorstellungen. Andererseits bin ich froh, dass ich so früh begonnen habe. So konnte ich schon Erfahrungen sammeln, bevor der Sommer los geht. Dann muss ich sehen, die persönlichen Kontakte zu nutzen, die dann viel eher möglich sind. Der Sommer ist schnell vorbei und der nächste kommt erst ein halbes Jahr später. Es wäre also wichtig, in den paar Monaten was einzustielen. Diese Sommerabhängigkeit ist sicher auch ein Problem für den Naturismus.
Für mich stehen die Tanzworkshops im Vordergrund. Wenn mehr Leute, auch Nichtmitglieder, kommen, lernen, sich in ihrem Tanzkörper wohlzufühlen und bisweilen auch nackt getanzt würde, dann könnte einiges in Bewegung geraten.
Weil es die Leute, die sowas auch toll finden nicht in Massen findet, ist es immer wieder ein Glück, wenn jemand auf meine Ankündigungen reagiert. Eigentlich will ich ja nicht so sehr Lehrer sein sondern MittänzerInnen finden, mit denen ich gemeinsam etwas gestalten möchte. Besonderes Glück wäre es, wenn es Vereinsmitglieder wären.

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Samstag, 24. März 2018, 18:31

Was gegen Nacktyoga angeführt wird?
Eigentlich nichts. Er schüttelte den Kopf und sagte, dass das ja gar nicht ginge. Es war einfach witzig, weil er sonst absolute Nacktheit forderte, besonders von Gästen und Neuen. Ich war damals Gast im Vorstand, in dem auf das Thema, nackte Bewegung, eingegangen wurde. Neben gesundheitlichen Gründen wurde von Anderen das Problem, in bestimmten Haltungen zu intime Einblicke zu bieten, genannt. Als ich darauf erklären wollte, dass alle Menschen mit dem zeigen und betrachten ihres Körpers sehr vielfältige Probleme haben, wurde geantwortet, dass dies nun kein FKK-Thema sei. Stattdessen wechselte die Argumentation auf das Problem des Schwitzens, das nackt unangenehmer sei als mit Sportkleidung. Dazu konnte ich nur sagen, dass ich es umgekehrt erlebe und auch darin eine Abwertung des Körperlichen sehe. In anderen Gesprächen wird normalerweise auf die unansehlichen sich bewegenden, schaukelnden, schwingenden, wackelnden Brüste, Hoden, Penisse und Bauchdecken verwiesen.

Es gibt ja mehrere Listen von FKK-Verhaltensnormen, FKK-Knigge. Darin wird als unanständig bezeichnet, sich zu offen zu zeigen, ebenso soll man nicht richtig hingucken. In einer Ausstellung zum Thema Scham wurde eine solche Liste als Beispiel gezeigt, dass Menschen scheinbar schamlos sind, dann aber doch enge Grenzen ziehen. Daneben lief ein Video einer Performance von Yoko Ono, bei der sie sich die Kleidung vom Körper schneiden ließ, schließlich aber doch die Reste ihres BHs festhielt.

Ich habe mehrere Leute kennengelernt, die Yoga machen, Nacktyoga aber ablehnen, einfach grundsätzlich. So was tut man halt nicht. Es könnte auch vom Eigentlichen ablenken. Das kann ich durchaus auch für das Tanzen verstehen. Wer sich nackt unwohl fühlt, sollte lieber was anziehen statt gehemmt zu tanzen. Die Frage ist, warum es dann für Alle abgelehnt wird.

Ich frage mich ja schon, wie ich damit umgehe, wenn die einen nur bekleidet, andere nackt tanzen wollen. Leider fühlen sich viele Naturisten durch die Anwesenheit von Bekleideten gestört und umgekehrt ist das ebenso. Ich sehe es so, dass das es nur die Gruppe entscheiden kann. Standpunkte austauschen und sehen, wie es gemeinsam weitergehen kann. Es gibt viele Situationen beim Tanz, in denen geklärt werden muss, wo Grenzen sind und wieviel Offenheit möglich ist. Es geht nun mal um Tanz und nicht ums Schmusen. Mein Ziel ist, dass auf einem FKK-Gelände Nacktheit nie untersagt wird, Nackte aber auch tolerant sind.

Nacktwanderer meinen ja oft, niemanden überzeugen zu wollen. Ich bin mir da nicht so sicher. Im Verein wäre es aber wichtig, Standpunkte wenigstens zu klären und bei der Gelegenheit vielleicht auch zu ändern. Gerade dadurch, dass zu wenig über das Wozu, Warum und Wie in Bezug auf Nacktheit geredet wurde, ist sie immer mehr eingegrenzt worden. Wenn alle sich bemühen, den Anderen ihre Nacktheit nicht aufzudrängen, bleibt am Ende keine übrig.

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Samstag, 24. März 2018, 20:38

HEUREKA !

Es ist die EITELKEIT !

Gratulation, das hast Du schön herausgearbeitet. Das ist der Kern der gesamten Peripherie.

Alles zielt darauf hin, wirklich alles läßt sich daran festmachen. Ein Erbe durch die Zeitgeschichte. Direkt auf sie folgte die Lüge und die Scham. Das ist eine Dublette, jene bezeugt die Wahrheit für die jüngsten Erscheinungen im Verhalten.

Eitelkeit
ist die übertriebene Sorge um die eigene körperliche Schönheit oder die geistige Vollkommenheit, den eigenen Körper, das Aussehen und die Attraktivität oder die Wohlgeformtheit des eigenen Charakters. (Quelle: Wikipedia)

Damit sieht sich die gesamte DFK-Liga konfrontiert, aber, wir alle sind betroffen, wie wollen wir das lösen ?

The first steps: Kommunikationsbereitschaft, Einsicht, Überwindung, Wandel. :fkk: Das geht nur gemeinsam !

Liebe Grüße

Jörg





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MaJu_BLN

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Samstag, 24. März 2018, 21:14

Was gegen Nacktyoga angeführt wird?
Neben gesundheitlichen Gründen wurde von Anderen das Problem, in bestimmten Haltungen zu intime Einblicke zu bieten, genannt. Als ich darauf erklären wollte, dass alle Menschen mit dem zeigen und betrachten ihres Körpers sehr vielfältige Probleme haben, wurde geantwortet, dass dies nun kein FKK-Thema sei. Stattdessen wechselte die Argumentation auf das Problem des Schwitzens, das nackt unangenehmer sei als mit Sportkleidung. Dazu konnte ich nur sagen, dass ich es umgekehrt erlebe und auch darin eine Abwertung des Körperlichen sehe. In anderen Gesprächen wird normalerweise auf die unansehlichen sich bewegenden, schaukelnden, schwingenden, wackelnden Brüste, Hoden, Penisse und Bauchdecken verwiesen.

Es gibt ja mehrere Listen von FKK-Verhaltensnormen, FKK-Knigge. Darin wird als unanständig bezeichnet, sich zu offen zu zeigen, ebenso soll man nicht richtig hingucken.


Dem Einwand des "Problems" gewisser Einblicken kann man einfach damit begegnen, dass man sich im Kreis anordnen kann. Dann muss sich niemand Sorgen machen, dass die Person hinter einem etwas Intimes sehen könnte bzw. wird nicht durch die Person vor einem dazu "gezwungen".
Und zum Thema starkes Schwitzen beim (Nackt-)Sport (bei den meisten Yogaarten nicht wirklich ein Thema) - man kann sich ein Handtuch zum Abwischen des Schweißes mitnehmen, das ist bei bestimmten Sportarten auch mit Textilien üblich.

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Sonntag, 25. März 2018, 16:36

Hast du mal bei einer FKK-Schwimmmeisterschaft hinter den Startblöcken zugesehen? Kurz vor dem Start sieht man die Beine von einigen Leuten, bis hinauf zum Po. der Oberkörper ist nach vorn gebeugt und zwischen den Beinen werden Penissse und Vuvae dem Publikum präsentiert. Ich wurde irgendwann von einer Frau darauf hingewiesen, was da zu sehen war. Es war mir nicht aufgefallen. tatsächlich hatte ich mehr auf die Ausführung der Startsprünge geachtet. Sowas kann ich heute noch nicht. Auch die Aufmerksamkeit zeigt, womit jemand Probleme hat. Natürlich lässt sich fragen, was daran schlimm ist, wo es doch nunmal so ist, wenn man keine Hose anhat. Die Forderung, nackt sein zu können, ohne dass jemand hinsieht, geht in eine ähnliche Richtung. Eine Möglichkeit, Zeigen und Hinsehen in einem anderen Rahmen zu üben, könnte Modell stehen und Aktzeichnen sein. Wir sind noch sehr weit davon entfernt, Sexual und Ausscheidungsorgane als gleichgestellte Körperteile zu sehen und zu empfinden. Dabei war das schon in den 70ern ein oft wiederholtes Ziel in Schriften über Sexualerziehung. Ist die Idee falsch oder sollten wir daran weiterarbeiten?

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Sonntag, 25. März 2018, 17:56

Die Eitelkeit hebt ja auf Unterscheidung ab. Ohne Unterscheidung wäre der Egoismus nicht denkbar. Der Egoismus bringt uns zum Kategorisieren.

Wir müssen, wie Du am Ende Deines Beitrags erkennst, den Körper als Einheit betrachten. - Nicht separieren, also keine Teile erkennen wollen. Selbstverständlich ist der menschliche Körper in anatomische Zonen und Regionen, spezifischer sogar bis ins Zellinnere auflösbar. Das ist dann Wissenschaft. Der Mensch ist Schönheit aus der Natur geboren, sie ist unser aller Ursprung und Erbe.

Wir sind EINS. Wird sind Mensch, jeder von uns ist Mensch, nicht Anus, Brust, Penis, Haut. Es kann nur einen Namen geben: MENSCH.

Das unser Körper nicht eben ist, an jeder Stelle, hat die Natur/Evolution in ihrer ewigen Weisheit so eingerichtet. Warum nennen wir unseren Körper als Naturisten deshalb nicht ganz natürlich bei seinem Namen: MENSCH. Das wäre eine Ehrerweisung an die Schöpfung.

Wir sind also nicht die Summe von Teilen, Zonen, Regionen, Organen. So sollten wir Naturisten uns nicht zerspalten, das würde vieles einfacher machen, die Scham wegfegen, uns weiterentwickeln. Wir könnten unserem Körper ebenso einen Avatarnamen für die naturistische Verkörperung und Lebensgestalt verpassen, aber ich bevorzuge: MENSCH. :) Gerecht für alle Zeiten.

Liebe Grüße

Jörg
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Sonntag, 25. März 2018, 21:05

Hast du mal bei einer FKK-Schwimmmeisterschaft hinter den Startblöcken zugesehen? Kurz vor dem Start sieht man die Beine von einigen Leuten, bis hinauf zum Po. der Oberkörper ist nach vorn gebeugt und zwischen den Beinen werden Penissse und Vuvae dem Publikum präsentiert. Ich wurde irgendwann von einer Frau darauf hingewiesen, was da zu sehen war. Es war mir nicht aufgefallen. tatsächlich hatte ich mehr auf die Ausführung der Startsprünge geachtet. Sowas kann ich heute noch nicht. Auch die Aufmerksamkeit zeigt, womit jemand Probleme hat. Natürlich lässt sich fragen, was daran schlimm ist, wo es doch nunmal so ist, wenn man keine Hose anhat. Die Forderung, nackt sein zu können, ohne dass jemand hinsieht, geht in eine ähnliche Richtung. Eine Möglichkeit, Zeigen und Hinsehen in einem anderen Rahmen zu üben, könnte Modell stehen und Aktzeichnen sein. Wir sind noch sehr weit davon entfernt, Sexual und Ausscheidungsorgane als gleichgestellte Körperteile zu sehen und zu empfinden. Dabei war das schon in den 70ern ein oft wiederholtes Ziel in Schriften über Sexualerziehung. Ist die Idee falsch oder sollten wir daran weiterarbeiten?


Damit rennst Du bei mir offene Türen ein.
Aber um mich gehts ja nicht. ;)

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Samstag, 31. März 2018, 10:04

Neue Tapeten

DFK verlässt das >>Haus des Sports<< - der Vermieter räumt vorrangige Interessen ein.

Ich glaube an eine politische Konsequenz, denn der Druck durch DOSB und BMI steigen. Die Neuausrichtung durch Gremien, für den deutschen Leistungssport, und die damit einhergehenden Veränderungen bei den Fördermitteln, wird mittelfristig den DFK tangieren. Das wird vermutlich in den folgenden 3 Jahren stark konkretisiert. Es ist sicher folgerichtig Sport dort zu fördern, wo er praktiziert wird, nicht ausschließlich ein Image-Fake ist, wo Erfolgsaussichten und eine breite öffentliche Begeisterung erlebbar sind.

In den FKK-Vereinen sind Veränderungen zu eben solcher Richtung ausgeblieben, leider, und es bleibt dabei, da niemand zuständig ist, sein will. Die Luft ist raus ! - Wird in der Führung nachgebessert ? Personelle Konsequenzen, grundlegendes, altes Denken über Board geworfen, oder gilt: << Weiter so ! >> Will der DFK Vereine erhalten, wollen, brauchen wir den DFK ?
+++++++++++++++++++++++++++++
Quelle: DFK
Neue Adresse:

DFK Geschäftsstelle
Varrelheide 11
30657 Hannover / Isernhagen-Süd
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Die Zeiten verändern Menschen und deren Präferenzen und begünstigen damit möglichen Wandel. Die Initialzündung fehlt bis heute !

Liebe Grüße

Jörg
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kalle

Techniker / Moderator

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Samstag, 31. März 2018, 11:43

Wie ich diese Pauschalierungen liebe.
Die Behauptung, das in den FKK - Vereinen die Veränderungen ausgeblieben sind, ist so pauschal einfach nur falsch. Es gibt durchaus Landesverbände und Vereine in denen viel passiert. Das alleine sieht man schon an der langen Event - Liste der FSG-NW, dem NRW Landesverband.
Aber auch hier gilt: Ohne die einzelnen Vereine und Akteure in den Vereinen kann ein Landesverband nichts auf die Beine stellen. Wenn in den Vereinen aber etwas passiert, dann können dafür auch entsprechende Fördermittel beantragt werden.

Nachtrag: Außerdem sehe ich nicht, das der Grund für die Nicht-Verlängerung des Mietvertrages in den mangelnden Aktivitäten des DFK zu sehen ist.
textilfrei schwimmen in Leverkusen -> www.fsg-lev.de

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73

Samstag, 31. März 2018, 13:27

Vernunftschlüsse sind nicht pauschal - diese Schlüsse dienen dem Zweck nicht alles aufschlüsseln zu müssen.

Nachtrag: Außerdem sehe ich nicht, das der Grund für die Nicht-Verlängerung des Mietvertrages in den mangelnden Aktivitäten des DFK zu sehen ist.
Jede Ursache hat eine Wirkung. Jedes Spiel ein Ergebnis. Jeder Zweck sein Begehren. Sogar die Quantenphysik ist bedingt pauschal.

Auch wenn wir differente Ansichten vertreten dreht sich die Erde weiter. In konkreter und pauschaler Betrachtung. :)

Fröhliche Ostern

Jörg
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