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vszett

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41

Sonntag, 4. März 2018, 14:38

Mut zu Neuem?

Ja, sorry, das Zitat war von »SonneImHerzen«. Da hab ich etwas falsch gemacht.

Ein breites Spektrum begeistert es nur so lange nicht, wie es ein breites Spektrum nicht kennt und noch nicht ausprobiert hat - zumal von Menschen, die sich Naturisten nennen: Es gibt nichts Natürlicheres (gehen und laufen sind die natürlichsten Bewegungen des Menschen). Es gibt nichts, was man so einfach - bis auf die kalte Jahreszeit ohne jede Ausrüstung - in der Natur ausführen kann.
Und es gibt kaum, was man trotz starken gesundheitlichen Einschränkungen so wei gLauf-Eisjoggen durchführen kann - selbst bei Übergewicht.

Man kann es in der Gruppe machen aber mindestens genau so gut geht es allein (Ich bevorzuge allein.).

Es kostet dem Verein keinen Cent!

Alles, was man braucht, ist der Mut zu Neuem.

Joki

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Sonntag, 4. März 2018, 19:36

Auch wenn ich nicht dafür zu begeistern bin, bei an kalten Wintertagen lange im Freien zu joggen - im kleinen habe ich es auch schon getan (mich im Wald bei Schnee ausgezogen, etwas durch den Schnee gelaufen und mich im Schnee gerollt oder mich nach einem kurzen Bad im See etwas warm gelaufen). Aber darauf kommt es nicht wirklich an. Entscheidend ist die Begeisterung für FKK, die ansteckt, und eben nicht an kostenintensiven Investitionen hängt. Ich bin überzeugt, dass es eben daran mangelt. Das ist auch der entscheidende Grund dafür, das FKK-Vereine kaum Zuwachs haben. Wenn Mitglieder ihre Begeisterung für FKK offen zeigen würden, wäre das die effektivste Werbung. Stattdessen verschließt man sich hinter Zäunen, misstraut jedem Interessenten und verheimlicht die eigene Mitgliedschaft im FKK-Verein.
FKK (ist) die Kunst, Adam und Eva zu spielen, ohne an den Sündenfall zu denken.(Bartnik & Sartin)

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Montag, 5. März 2018, 09:41

Damit ist die Thread-Frage: Will der DFK Vereine erhalten ? => beantwortet ...

denn Begeisterung kann sich nicht entfalten. Genau das wird nachhaltig verhindert, indem Nacktsein zur Verschlusssache praktiziert wird.

Wenn Mitglieder ihre Begeisterung für FKK offen zeigen würden, wäre das die effektivste Werbung.

Das wird massiv verhindert. Öffentlichkeit wird gemieden. Imageveranstaltungen werden durchgeführt, aber in Abgeschiedenheit und unter Zugangsbeschränkungen vielfältigster Art. Natürlich ist hier federführend verantwortlich der DFK und die Landesverbände, wer sonst. Diese Verantwortung und Zuständigkeit wird nicht eingestanden. Die stumme Beteiligung der Vereinsmitglieder an dieser Verhaltensweise steht im Widerspruch zu solchen Bildern auf der DFK-Homepage.





Aber das ist keine effektive Werbung, weil diese nicht erfahrbar ist, nicht in der heutigen Vereinslandschaft.
Stattdessen verschließt man sich hinter Zäunen, misstraut jedem Interessenten und verheimlicht die eigene Mitgliedschaft im FKK-Verein.
Wie nennen wir diese Verschlusssache nun ? - Was ist die Arznei ?
Es muss Öffnung und strikte Ansage durch DFK und Landesverbands-Vorstände an die untere Ebene geben, sonst flüchten Mitglieder, Interesse von Außen kommt gar nicht erst auf, die FKK´ler suchen sich gesunde Ziele, die alle mit einschließen wollen und dauerhaft zusammenhalten wollen, unter modernen Verhältnissen und Anpassungen. :thumbsup:

Liebe Grüße

Jörg
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MaJu_BLN

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Dienstag, 6. März 2018, 15:28

Zitat

='SonneImHerzen'




Aber das ist keine effektive Werbung, weil diese nicht erfahrbar ist, nicht in der heutigen Vereinslandschaft.
Sicher? :)


http://www.fsv-adolf-koch.de/sport-tt.htm

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Dienstag, 6. März 2018, 16:43

Ja, da bin ich mir sicher !

Der Adolf-Koch-Verein stellt das Angebot zur Verfügung, das wußte ich. Dieser Verein ist aber nicht kausalreflektiv für die DFK-Vereinslandschaft in Deutschland.

Der Vorwurf das: ... Nacktsein zur Verschlusssache praktiziert wird, ist durch diese löbliche Ausnahme nicht entkräftet, zumal dieser Sport (nackt) nur ein kleiner Teil vom Breitensport ist und unter striktem Ausschluss von Öffentlichkeit stattfindet, so ist es auf der Homepage beschrieben. Genau das ist nicht die Werbung die FKK braucht ... denn Werbung soll ein breites Spektrum von Interessierten erreichen, also mit möglichst direkter Erfahrung vor Ort, dem Ausstausch am Austragungsort, also von Mensch zu Mensch. Wirbt der Adolf-Koch-Verein nach außen mit öffentlich-zugänglichen Events oder andersartig, z. B. über lokale Medien ? - Das würde den Verein wirklich in einen Sonderstatus versetzen. Im Ranking liegt der Verein auf höchster Position, es wäre konditional schön, wenn auch die breite Öffentlichkeit direkter mit einbezogen würde, aber das kann nur besser werden, das ist das Gute an meiner Kritik, schlechter als es zur Zeit für die Gesamtbetrachtung zu bewerten ist, kann es nicht kommen, der Adolf-Koch setzte und setzt immer noch Maßstäbe für die Verbesserung. Die Hoffnung lebt ! :) Außenwirkung ! -> Funfaktor treiben !

Ist Deine Frage damit beantwortet ? - Ich erwarte von dem DFK eine optimalere Vereinslandschaft mit modern-öffentlicher Kultur. Nur so kann Begeisterung in der Bevölkerung geweckt werden, wie bei beworbenen Produkten allgemein. :fkk:

Liebe Grüße

Jörg


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MaJu_BLN

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Mittwoch, 7. März 2018, 01:00

Ich frage mich schon länger, worauf manche Deiner Behauptungen eigentlich basieren - damit will ich erstmal nicht sagen, dass Du vollkommen unrecht hast.
Vielleicht habe ich es auch nur nicht mitbekommen, ich lese nicht alles, was hier im Forum so geschrieben wird.
Aber wieviele FKK-Vereine kennst Du denn tatsächlich?
Warst Du selbst schon Mitglied? Oder gar im Vorstand eines Vereins?
Wie kommst du zu den Behauptungen?

Ich will mal für uns Stellung nehmen, zu dem, was Du geschrieben hast:

Was heißt unter striktem Ausschluss der Öffentlichkeit?
Sollen wir unser Yoga an den Alexanderplatz verlegen? :)
Unsere Website mit Bildern von nackten Menschen beim Sport ist öffentlich zugänglich, jede(r) kann bei praktisch allen Sportarten von uns als Gast mitmachen. Wie sollen wir das (ohne eigenes Gelände) noch offener machen?
Was heißt nur ein kleiner Teil vom Breitensport? Wir haben aktuell 9 Sportarten im Angebot. Natürlich gibt es mehr Sportarten, aber wir sind ein recht kleiner Verein, im Verhältnis dazu ist das sehr viel. Was fehlt denn Deiner Meinung nach, was unbedingt angeboten werden müsste? Andere Vereine in vergleichbarer Größenordnung bieten nur Schwimmen an.

Unsere Veranstaltungen finden teilweise in Räumen eines Familienzentrums statt. Dort sind wir in der Broschüre vertreten und machen Aushänge im Haus.
Wir haben letztes Jahr bei Mee(h)r erleben (in Form meiner Person) nacktes Yoga angeboten, dieses Jahr werde ich das beim Naturistenlauf / WarmUp in Hannover anbieten und Maik wird dort Volleyballtraining und -ein turnier anbieten und organisieren. Wir machen dafür auch Werbung, weil uns die Bewegung als Ganzes und nicht nur unser eigener Verein wichtig sind.
Wir organisieren im Juli eine nackte Kanutour an die Seenplatte, die auch offen für Externe sein wird.
Wir werden eine Nacktwanderung in Berlin organisieren, auch offen für Externe.
Wir haben letztes Jahr am Teufelssee eine nackte Yogastunde gemacht und dabei unsere Flyer verteilt - das war allerdings eine eherunangenehme Erfahrung, da wir dabei von vielen Leuten mit dem Handy gefilmt wurden.
Wir sind auf MeetUp mit der Gruppe "FKK-Sport Berlin" und "FKK-Yoga Berlin" vertreten.
Einige von uns haben sich letztes Jahr von CNN beim nackten Yoga filmen lassen. Ein Mitglied hat beim nackten Tischtennis ein Interview gegeben
Den Artikel auf Café Babel hast Du ja schon selbst entdeckt.
Wir hatten letztes Jahr einen nackten Spieleabend, der auch offen für Externe war und zu dem die BBC für einen Radiobeitrag kam.
Aber: wir haben eine Anfrage für eine Reportage über FKK abgelehnt, weil diese auf RTL laufen sollte. Es hat sich einfach niemand gefunden, der dazu bereit war - was ich verstehe und richtig fand.

Das ist im Übrigen alles mit sehr viel Arbeit und teilweise auch unangenehmen Erfahrungen verbunden.

Meine Frage ist: was konkret soll noch gemacht werden? wie genau sollen Deine Forderungen umgesetzt werden?

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boris

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Mittwoch, 7. März 2018, 07:29

hey maju! ihr könnt euch glücklich schätzen, dass ihr so ein angebot habt. klar steckt da auch arbeit von euch drin. also nur weiter so. :fkk: :dafuer :dafuer :dafuer :thumbsup:

finds einfach schade, dass wir hier so was nicht haben. und ja, sowas auf die beine zu stellen und organisieren, den nerv und die zeit hab ich einfach nicht.
würd es aber gern nutzen wollen, wenn wir das angebot danach hätten.

nackt ist doch am bequemsten

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Mittwoch, 7. März 2018, 13:30

Einfach schade ...

... dass wir hier so was nicht haben. und ja, sowas auf die Beine zu stellen und organisieren, den Nerv und die Zeit hab ich einfach nicht. Würd es aber gern nutzen wollen, wenn wir das Angebot danach hätten.
Das ist korrekt. Das sind die schlafenden Seelen in den Vorständen, oder doch auch wieder dort nicht ? - Wenn diese das hier lesen, wird die Zuständigkeit mit Sicherheit nach Alpha Centauri verschoben, auf keinen Fall eine konkrete Adresse benannt, wie beim Spiel Schiffe versenken, falls das jemand kennt. :)

Liebe Grüße

Jörg
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vszett

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Donnerstag, 8. März 2018, 16:11

Die JAMAIKAS sind ein Fraktal unbekannter Dimension, Naturisten die sich nicht durch Mitgliedschaft in einer Institution verpflichtet haben. - Laut INF und dem DFK sind in der Bundesrepublik Deutschland in einem Rahmen von 3-5 Millionen (?) potenzielle Naturisten für den Tourismus und das Vereinsleben verfügbar oder verwertbar, eine Masse die ich zu den JAMAIKAS stelle.

Die JAMAIKAS selbst sind teilfrustrierte natur- und bewegungsbegeisterte, willige Naturisten, aber keinesfalls Interessenvertretene. - Ehrlich gesagt eine fiktive und zugleich reale Schicht, die ein Angebot sucht, es jedoch nicht finden kann, und somit in Eigeninitiative eine Lösung entwickelt.
Man lernt nicht aus. Da bin ich also ein Jamaikaner (oder ein Jamaika?). Ich versteh nur nicht, warum wir nur "potentielle" Naturisten sind. Ist man erst Naturist, wenn man einem Verein beitritt oder einen "FKK"-Urlaub bucht? Oder soll sich das "potentiell" eigentlich auf die Mitgliedschaft und als Kunde beziehen?
Als frustriert oder teilfrustriert würde ich mich nicht bezeichnen und eigentlich wüsste ich auch nicht, welche Interessen ich mir von einem Verein vertreten lassen sollte. Und andere "Angebote" als die, die ich selber mache, suche ich auch nicht.
Vielleicht bin ich aber auch die große Ausnahme unter den "Jamaikas".


Auch wenn ich nicht dafür zu begeistern bin, bei an kalten Wintertagen lange im Freien zu joggen - im kleinen habe ich es auch schon getan (mich im Wald bei Schnee ausgezogen, etwas durch den Schnee gelaufen und mich im Schnee gerollt oder mich nach einem kurzen Bad im See etwas warm gelaufen). Aber darauf kommt es nicht wirklich an. Entscheidend ist die Begeisterung für FKK, die ansteckt, und eben nicht an kostenintensiven Investitionen hängt. Ich bin überzeugt, dass es eben daran mangelt. Das ist auch der entscheidende Grund dafür, das FKK-Vereine kaum Zuwachs haben. Wenn Mitglieder ihre Begeisterung für FKK offen zeigen würden, wäre das die effektivste Werbung. Stattdessen verschließt man sich hinter Zäunen, misstraut jedem Interessenten und verheimlicht die eigene Mitgliedschaft im FKK-Verein.
Was spricht gegen nacktes Joggen im Winter (oder zu jeder anderen Jahreszeit), wenn man dabei:
• nicht schwitzt
• nicht friert
• seinen Bewegungsapparat nicht schädigt, sondern verbessert, weil man erschütterungsfrei läuft,
• äußerst genussvoll läuft, weil es nahezu anstrengungsfrei ist, man die Natur spürt von Kopf bis zur Fußsohle
• seine Figur und den allgemeinen Gesundheitszustand deutlich verbessert

Ich laufe inzwischen (seit 12 Jahren täglich) jeden Tag durchschnittlich reichlich 12 km, komme dabei auch wenige hundert Meter an öffentlichen Straßen vorbei, treffe fast täglich (zu 90% die gleichen bekannten) Bekleideten, die mir sehr wohl meine Begeisterung für meine klassische, gesundheitsorientierte Freikörperkultur ansehen. Allein es fehlt vor Ort noch ein FKK-Verein, wo ich anderen (erst einmal hinter Zäunen) den speziellen Laufsport beibringen könnte, damit auch diese in die Welt laufen können, um zu zeigen: Mit klassischer, gesundheitsorientierter FKK ist es angenehmer und gesünder!

Und muss man die Bekleideten unbedingt auf das FKK-Gelände holen, um sie von FKK zu begeistern oder kann man nicht das FKK-Gelände verlassen, um zu zeigen, wie gut FKK ist?

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Donnerstag, 8. März 2018, 17:27

Und muss man die Bekleideten unbedingt auf das FKK-Gelände holen, um sie von FKK zu begeistern oder kann man nicht das FKK-Gelände verlassen, um zu zeigen, wie gut FKK ist?
Das wäre dann ja in beiden Fällen Migration, das ist nicht zu bewerkstelligen ! - Es sei denn, man nimmt einen Mixer der neuesten Generation, summiert die edelsten Argumente für Bewegung, verschlägt das Ganze mit einem gerüttelt Maß Freude, es soll ja bekömmlich sein, mixt durch, schmeckt ab und verführt letztendlich die Leichtsinnigsten dieser festsitzenden Wurzeln. (dieses Besinnungs-Elixier zu trinken) :thumbsup:


... Oder soll sich das "potentiell" eigentlich auf die Mitgliedschaft und als Kunde beziehen?
Ja, der Kunde der DFK-Touristik. Das Potenzial muss man ausloben, das sind doch Millionen und ...

... eigentlich wüsste ich auch nicht, welche Interessen ich mir von einem Verein vertreten lassen sollte.
Ich inzwischen auch nicht mehr, ganz ehrlich. Das ist wohl eher die imaginäre Wundertüte der DFK-Liga für die JAMAIKAS. :)

Liebe Grüße

Jörg
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Joki

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Freitag, 9. März 2018, 23:45

Die ganze Diskussion kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich sehe einfache Gründe, die den DFK schrumpfen lassen:

1. Mitgliedschaft in einem Ortsverein setzt voraus, dass man sich an ein konkretes Gelände bindet und bereit ist, sich selber dort einzubringen (zumindest Arbeitsstunden abzuleisten). Das betrifft jede Aktivität in jedem Verein - ganz gleich ob ein FKK- oder irgendein anderer Verein.
Und so leidet darunter das Vereinswesen allgemein - nicht etwa speziell der DFK.
- da sehe ich nun schon bei mir: ich pendle zwischen drei Hauptwohnsitzen (und noch mehr Nebenwohnorten) und weiß selber nicht, wo ich zu Hause bin.

2. Das abnehmende Interesse an FKK. FKK-Bereiche verschwinden und Nacktbadezeiten werden abgeschafft, weil sie mehr Gäste vertreiben als anlocken. Die Zeiten, wo ich dort Kinder und Jugendliche antreffe, sind längst vorbei. FKK-Strände waren früher auch nicht organisierter als heute, sondern es fanden sich mehr Nackte - selbst da, wo es verboten war. Heute werden eher offizielle FKK-Plätze von Textiliern überrannt, dass sich dort die wenigen Naturisten nicht mehr wohlfühlen, als dass "wild" nackt gebadet wird, wo es nicht ausdrücklich erlaubt ist. Dafür ist DFK nicht verantwortlich - wo aber das Interesse an FKK verschwindet, verliert auch der DFK.

Zudem interessier mich der DFK auch viel weniger als Freunde oder Bekannte, die ich beim FKK treffe oder zum baden mitnehme - und eben an denen fehlt es, ob mit oder ohne Verein. Am See treffe ich alte bekannte (die heute Senioren sind), Jugendliche und Kinder bleiben dort aus - jüngere finde ich eher noch im Verein, der auch überwiegend aus Senioren besteht. Und das betrifft nicht etwa nur Naturisten, sondern genauso Freunde, die nur zum Baden an Naturseen mitkämen, ganz egal ob auch sie sich ausziehen oder nur ich.
Es ist Unsinn über den DFK zu diskutieren, wo man weder im Bekanntenkreis noch am Badesee FKK-Freunde findet. Erst, wo sich Naturisten zusammenfinden, kann sich Gedanken machen, ob es sinnvoll ist, sich zu organisieren.

Die Frage "Will der DFK ... ? " ist meiner Ansicht nach falsch gestellet. Die entscheidende Frage ist: "Wollen wir den DFK ?"
Vereine sind für interessierte Menschen da - nicht die Menschen für Vereine!
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Donnerstag, 15. März 2018, 19:27

Der unaufhaltsame Wandel ...

Zitat

FKK-Bereiche verschwinden und Nacktbadezeiten werden abgeschafft, weil sie mehr Gäste vertreiben als anlocken.
Ich vermute, dass sich die Gäste emotional wohler fühlen, wenn Nackte nicht in ihrer unmittelbaren Umgebung präsent sind. - Das gilt dann auch für FKK-Camping, die diskriminieren alles Neue und Freizügige.

Zitat

Vereine sind für interessierte Menschen da - nicht die Menschen für Vereine!
Vor dem Interesse steht jedoch Attraktivität, die ist jedoch Mangelware, ansonsten wäre die Jugend interessiert am Verein, da muss sich der Verein etwas einfallen lassen, nicht die Gäste und Kunden in die Zwangshaft vorherschender Tristesse hinein verpflichtet werden. So funktioniert modernes Geschäft nicht, der Kunde ist König, heute und auch in Zukunft, die Ausrichtung der Vereine und sonstiger Anbieter der FKK-Möglichkeiten, Offerten jedweder Art, gehören auf den Prüfstand, genau das ist der Kern. Die Menschen wollen beworben werden. Ich bekomme von Vodafone einmal pro Monat super Angebote, speziell auf mein Konsumentenverhalten zugeschnitten, dort wird realisiert, kontinuierlich, was mir gefallen könnte, also Analyse und Angebotsanpassung. Wie Bäder und Wellness-Oasen das umsetzen ist deren Entscheidung, das veränderte Interesse der Kunden und Gäste ist ein internes Imageproblem dieser Einrichtungen, Modernisierung könnte auch überfällig sein, oder Personal ist muffig, es gibt keine Abwechslung usw. - Die Jugend speziell hat schon Gründe, aber diese zu belichten ist schwierig, wenn sie nicht zur Kundschaft zählen. Vielleicht muss 3-7 Mal pro Woche eine Gelegenheit, auch zu Tageslichtzeiten, ausgerufen werden, Freikarten für Newcomer vergeben werden, es könnten nur Jugendliche eingeladen werden, oder auch Jahrgangsmischungen an einigen Tagen das Angebot bereichern. Es müssen ja nicht nur FKK´ler beworben werden, es kann doch ein Ruf in alle Sportvereine für Interessierte erfolgen. Das Problem ist die Einfallslosigkeit, es soll nichts Neues gewagt werden, keine Experimente, keine Innovation.

Der Adolf-Koch Verein in Berlin ist ein moderner Vorreiter für alle Anbieter von FKK-Freizeiten. Einfach vorbildlich, wir müssen mal abwarten, ob sich deren Umdenken lohnt, wie die Resonanz sich entwickelt, ich glaube an einen anhaltenden Erfolg, es ist neu und attraktiv, verbindlich auch für Nichtmitglieder. :P Vereine die nicht mitziehen haben das Nachsehen, der DFK kann sich anpassen, oder es lassen ! :P Es kann doch nicht sein, dass der Kunde sich ein Angebot nach seinem Gusto erschafft, erarbeitet, und der Verein ihm am Ende dafür das Geld abknüpft. - Eigenleistung schön und gut, für das Allgemeinwohl ist das heute so nicht mehr denkbar, durchsetzbar, praktikabel, da stellt man das System auf den Kopf. Heute ist SB-Zeit - das Angebot steht und der Kunde zieht !

Und der PREIS ist heiss ! :D :fkk:

Liebe Grüße

Jörg
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Joki

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Donnerstag, 15. März 2018, 23:29

Wer attraktive Angebote sucht, sollte nach Wellness- und Erlebnis-Bädern schauen - und da werden FKK-Zeiten aus Mangel an Nachfrage abgeschafft. FKK-Vereine sind kein Anbieter, sondern ein Zusammenschluss von Leuten mit Interesse an FKK, die gemeinsam etwas aufbauen. Mitglieder sind nicht Kunden. Es geht also nicht um Angebot und Nachfrage, sondern um gemeinsame Eigeninitiative. Wer sich nicht mit bestehenden Vereinen arrangieren will, dem steht es frei, ganz unabhängig eigene Wege zu gehen, einen eigenen Verein zu gründen, oder auch ganz ohne Verein etwas auf die Beine zu stellen. Ich halte das für einen aussichtslosen Weg. Natürlich komme ich auch ohne Verein aus. Ich bevorzuge sogar Naturseen und kenne einige, an denen ich alte Bekannte treffe. Aber wie im Verein fehlt dort die Jugend. Ich treffe dort die selben Leute wie vor 20 Jahren. Ich glaube nicht, dass wirklich alle Jugendlichen attraktive Angebote suchen - bzw. alles fertig geboten bekommen wollen. Solchen Ansprüche würde ich auch zurückweisen. Ich bin überzeugt, dass Vereine für sie interessant würden, sobald sich genügend Jugendliche zusammen fänden. Die könnten sich dann auch wirksam einbringen. Das Problem ist vor allem ein demografisches - aber es liegt auch am Zeitgeist. Da hilft kein klagen. Die Initiative muss vor allem bei den Jugendlichen selbst liegen. Es geht ja nicht nur um Vereine und FKK-Badezeiten. Wenn keine Forumstreffen stattfinden, liegt es an den Mitgliedern dieses Forums. Da mag man noch so viel Verständnis aufbringen und die Ursachen außerhalb suchen - der Anstoß zu einem Forumstreffen kann nur aus dem Forum selbst kommen. Das sehe ich genauso in Vereinen. Es ist Unsinn auf phantasierten Nachwuchs hin zu investieren, der sich nicht selber einbringt. Sollen sich Vereinssenioren ausmalen, was die Jugend wohl ansprechen könnte, und fest darauf setzten, dass die dann auch kommt und die dafür eingesetzten Kredite über Mitgliedsbeiträge abbezahlt. Dann kommt tatsächlich jemand, findet nur Senioren um sich - und schon ist das Interesse erloschen. So werden Investitionen ungenutzt in den Sand gesetzt - und die Mittel fehlen dann dort, wo wirklich Interesse besteht. Nein: nicht Angebote locken, sondern Freunde!
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Freitag, 16. März 2018, 08:25

Dort wo kein Wille ist gibt es keinen Weg

Heute ist die ganze Welt eine große Nachfrage. - Wer die Zeichen nicht erkennen will verliert das Spiel.

In Deinen Ansichten ist zuviel Rückschau enthalten. :)
Nein: nicht Angebote locken, sondern Freunde!
Es finden sich aber keine Freunde für das vorherrschende Umfeld. Mit Analyse und Bedauern ändert sich nichts an dieser Tatsache. Dann müssen wir die Vereine (Senioren-Clubs) für die Jugend abschreiben. Den DFK und die Landesverbände ebenso. Und folgerichtig wird sich ein ganz neues Marktbild für FKK etablieren. Ansätze sind schon in Realisation begriffen. Marktbeobachtung: ON. :fkk:

Liebe Grüße

Jörg
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MaJu_BLN

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Freitag, 16. März 2018, 12:27

Ich muss da Joki grundsätzlich schon zustimmen. Ich bin erstmal genauso Mitglied wie andere auch und habe die gleiche Verantwortung wie jede(r) andere, unsere Angebote so zu gestalten und zu entwickeln, dass es uns allen und natürlich auch möglichst vielen potentiellen neuen Interessent*innen Spaß macht.

Ich bin aber bereit, dafür einiges zu machen. Ich bin relativ jung, habe Lust mit anderen etwas neues aufzubauen, bin überzeugt, dass das geht und habe dafür eine Vision.
Wenn ich (und andere) jüngere FKKler nicht die Chance erkannt hätten, die ein Verein bietet, würde es den Verein gar nicht mehr geben.
Heißt: es muss von den Jüngeren etwas erkannt werden und etwas ausgehen. Und natürlich muss es dafür die Möglichkeit/Offenheit geben. Weil diese Bedingungen gegeben sind, läuft es bei Adolf Koch wieder besser.
Nicht, weil die Älteren alles attraktiv und marktkonform gestaltet haben.

Aber das alles geht auf Dauer nur (so richtig gut), wenn sich auch andere finden, die mitgestalten und erleben, dass das Spaß machen kann.
Wie sich einzelne einbringen, kann sehr unterschiedlich sein und es ist klar, dass sich nie alle beteiligen und jede(r) auch in unterschiedlichem Ausmaß. Das muss auch gar nicht im Vorstand sein.
Bei uns gibt es z.B. Mitglieder, die den Ablauf der Sportarten zuständig sind (im Wesentlichen: auf- und abschließen, Gäste begrüßen), die Sportarten als Trainer anleiten, die Flyer designen, die Nacktwanderungen organisieren, die Ausflüge wie das nackte Kanuwochenende organisieren - alle nicht im Vorstand. Das macht den Verein natürlich viel attraktiver und bietet viel mehr Möglichkeiten, als wenn alles vom Vorstand gemacht und initiiert werden müsste.

Im Übrigen glaube ich nicht, dass es sich für kommerzielle Anbieter lohnen würde, auf dem freien Markt ähnliche Angebote zu machen. Das wird nicht kommen, weil es sich nicht lohnt und anderes viel einfacher und weniger riskant ist. Heißt: entweder wir (die nachfolgenden Generationen) bringen uns ein, tun etwas dafür, dass es für unser spezielles Interesse auch Möglichkeiten und Angebote gibt oder es wird immer weniger Angebote für FKK(-Sport) geben.

MaJu_BLN

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Freitag, 16. März 2018, 13:08

Ich will damit übrigens nicht sagen, dass es keine Versäumnisse und Fehler in Vereinen und Verbänden gab.
Natürlich ist die Altersstruktur in manchen (vielleicht auch vielen) Vereinen problematisch und das hat auch Gründe, die in der Vergangenheit liegen.
Nur: darauf immer wieder hinzuweisen, löst das Problem nicht.
Und wer Probleme in der Vergangenheit nicht erkannt hat und/oder nicht lösen könnte (weil vom eigenen Alter zu weit weg von dem, was Jüngere interessiert), wie sollte er die jetzt lösen?

Außerdem glaube ich, dass die nachfolgenden Generationen gar nicht so uninteressiert sind und auch nicht unmotiviert, sich zu beteiligen.
Allerdings: nur auf "Senioren" zu treffen, wenn man einen Verein testet, motiviert natürlich nicht.

Das Problem löst sich aber auch nicht von selbst und ist erst recht nicht durch die Senioren zu lösen...
Auch da hilft nur: einzelne (oder auch mehrere) jüngere Personen müssen das Problem erkennen und als gutes Beispiel vorangehen.
Oder sich erstmal außerhalb von Vereinen zusammenschließen und dann gemeinsam in einen Verein eintreten um etwas zu bewegen

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Freitag, 16. März 2018, 14:15

... unsere Angebote so zu gestalten und zu entwickeln, dass es uns allen und natürlich auch möglichst vielen potentiellen neuen Interessent*innen Spaß macht.
... und genau das zeichnet euch aus und fährt den Erfolg ein.

... dass es für unser spezielles Interesse auch Möglichkeiten und Angebote gibt oder es wird immer weniger Angebote für FKK(-Sport) geben.
... auch das hebt euch von den Old-School-Vereinen ab.

Natürlich gibt es differente Positionen in der Bewertung der Situation, die Herangehensweise die Probleme zu erkennen und zu lösen ist genauso vielschichtig, aber bei einem bin ich mir absolut sicher, es wird Vereinssterben und Mitgliedsverluste beim DFK geben, jedenfalls solange, bis ein Umdenken und Gestalten in die NEW-Generation-of-FKK nicht entwickelt und angegangen wird. Ihr seid für mich Pioniere.

Liebe Grüße

Jörg
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MaJu_BLN

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Freitag, 16. März 2018, 20:09

Pioniere braucht es immer wieder.
Das waren die Gründer und Gründerinnen auch.

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Freitag, 16. März 2018, 21:10

Wir sind in Witten ein mittelgroßer Verein mit schönem Gelände. So ein Gelände und der Verein braucht Leute, die viel Arbeit investieren, um das alles zu erhalten und womöglich auszubauen. Die jenigen die etwas tun, bestimmmen auch häufig, was wie gemacht wird. Das schränkt die Ideenvielfalt und neue impulse stark ein. Die meisten Mitglieder haben aber nicht die Zeit oder Lust, mehr Arbeit als bisher zu übernehmen. Es wird zwar geredet und geschimpft, Zeit, wirklich breit darüber zu reden findet sich jedoch nicht. Möglicherweise ist auch das Interesse an Austausch zu gering. Leider reden viele mit einigen über andere. Das ist sicher in vielen Vereinen so. Veränderungen sind nur langsam und schwerfällig zu erreichen. Für viele Sachen bräuchte es Beschlüsse in der Jahreshauptversammlung. Dort gibt es eine starke Tendenz, auf dem Gewohnten zu beharren. Neuen Mitgliedern, die länger bleiben, gefällt das meiste so, wie es ist.
Von so einem Verein jetzt zu erwarten, sich öffentlich für mehr Nacktheit einzusetzen, politische Diskussionen zu initieren und seine Angebote so zu gestalten, dass sie potentiellen Mitgliedern entgegen kommen, ist utopisch.
Der Adolf-Koch-Verein hatte nicht mehr so viele Mitglieder und hat eine Tradition, in der bewegte Nacktheit dazu gehört. Das ist in anderen Vereinen anders.
Die hier sog. Jamaikaner sind in der Lage, etwas zu bewegen, weil sie nicht erst ein paar hundert Altmitglieder begeistern müssen. Sie probieren etwas aus und wenn es gut geht, wächst ein junges Pflänzchen. Solche Jamaikaner gibt es auch in Vereinen. Einige gehen gern mal nackt wandern oder mache bei einer Nacktfete mit. Wenn es ihnen gelingt, das auf den Verein zurück wirken zu lassen, dann kann sich da schnell was ändern. Entweder es kommt zu Widerstand und sich daraus ergebeden Diskussionen oder es finden viele einfach Geschmack am Neuen. Solange Vollversammlungen oder Vorstände nicht dazwischen gehen, kann so etwas in Bewegung geraten. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

@MaJu_BLN
Ihr hattet ja recht schnell neue Mitglieder. Wie hoch ist der Frauenanteil? Ist es aus irgendwelchen Gründen vorgekommen, dass ihr jemandem die Aufnahme verweigert habt? Kann jeder und jede ohne Anmeldung und Vorgespräch mitmachen? Ich frage das, weil Ausleseverfahren offenbar in vielen Vereinen für nötig gehalten werden.

MaJu_BLN

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Donnerstag, 22. März 2018, 12:26


Der Adolf-Koch-Verein hatte nicht mehr so viele Mitglieder und hat eine Tradition, in der bewegte Nacktheit dazu gehört. Das ist in anderen Vereinen anders.


Da hast Du recht, das macht einiges natürlich einfacher! (Aber natürlich auch einiges schwerer, der Druck schnell neue Mitglieder zu finden, war/ist natürlich enorm).

@MaJu_BLN
Ihr hattet ja recht schnell neue Mitglieder. Wie hoch ist der Frauenanteil? Ist es aus irgendwelchen Gründen vorgekommen, dass ihr jemandem die Aufnahme verweigert habt? Kann jeder und jede ohne Anmeldung und Vorgespräch mitmachen? Ich frage das, weil Ausleseverfahren offenbar in vielen Vereinen für nötig gehalten werden.


Der Frauenanteil bei den neuen Mitgliedern ist leider sehr gering. In unserer MeetUp-Gruppe, über die wir u.a. neue Leute finden, kommen geschätzt 10 Frauen auf ca 300 Gesamtmitglieder.
Hier sind wir auch am Überlegen, wie wir da mehr Vielfalt reinbekommen können.
Wir würden auf jeden Fall gerne auf der Website auch Bilder von Frauen präsentieren und versuchen da gerade, Überzeugungsarbeit zu leisten. ;)

Wir haben tatsächlich mal einen Aufnahmeantrag abgelehnt, das hatte aber mit dem Verhalten der Person zu tun (die Person hat uns mehrfach bzgl. Gastbeiträgen gezielt getäuscht).
Wir würden aber nie jemanden aufgrund bestimmter Zugehörigkeiten/Merkmale auslesen / ablehnen, sondern nur dann, wenn die Person im Verhalten negativ auffällt.
Jede(r) kann als Gast oder Probteilnehmer (bei Interesse an einer Mitgliedschaft) mitmachen, eine Anmeldung ist aber erwünscht, damit wir auch sicher einen Platz anbieten (manche Angebote sind platztechnisch begrenzt) und ggf. informieren können, wenn etwas ausfällt.
Es kam aber auch schon vor, dass Personen einfach so aufgeschlagen sind und wenn dann Platz war, haben wir dann natürlich die Teilnahme nicht verweigert.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MaJu_BLN« (22. März 2018, 12:40)


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