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  • »BOeinNackter« ist männlich
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21

Donnerstag, 1. März 2018, 16:39

Da kommt es eben sehr auf die Einstellung von den Menschen an, die körperliche Reaktion haben und jenen, die es sehen. Sie werden sich entweder genieren, aufregen, es ignorieren oder aufmerksam hinsehen.
Da Nacktheit immer noch etwas Besonderes ist, werden auch solche Reaktionen offenbar besonders beachtet. Um die Veränderung von Brustwarzen zu bemerken, verlangt allerdings deutlich mehr Aufmerksamkeit, als eine Errektion.
Diese Gedanken darüber zeigen mir, wie weit wir noch von selbstverständlicher Nacktheit entfernt sind. Wenn wir bei Tanzübungen oder Achtsamkeitsübungen den Fokus auf alle Körperteile nacheinander legen, werden Sexualorgane oft ausgespart oder man spricht von Unterleib oder Schamgegend. Schon als ich Kind war, also so vor 50 Jahren, gab es die Empfehlung, mit Kindern über seine Körperteile zu reden und ganz natürlich die Sexualorgane mit zu erwähnen. Jetzt haben wir immer noch Probleme, sie richtig zu benennen und wir Erwachsenen untereinander kriegen das auch kaum hin. Es hilft nicht weiter, diese Situation zu leugnen. Es stört aber, wenn es uns um Körperachtsamkeit geht und darum uns als ganze Menschen bewußt zu erleben. Im Gegenteil wird das Reden über Nippel, Brustwarzen, Vulva, Scheide,
Penis, Hoden und Errektionen schnell als etwas bezeichnet, das nichts
mit Naturismus zu tun habe. Letztens wurde mir sogar gesagt, ein
Gespräch über Scham und Hemmungen habe mit FKK nichts zu tun.
Diese Erregungsreaktionen sind für die meisten Leute nicht das erste Problem. Zuerst werden Probleme mit nacktem Sport und Tanz gesehen, weil Penisse und Brüste in Schwingung geraten, dazu auch Bäuche und alte schlaffe Haut an Armen und Beinen. Dann kommen noch die Haltungen dazu, bei denen durch spreizen der Beine oder beugen des Rumpfes die Sexual- und Ausscheidungsorgane besser sichtbar werden.
Offenbar werden all solche Sachen als nicht zeigbar eingestuft. Was nicht die Schönheitskriterien von Marmorleibern oder Fotoshopschönheiten erfüllt, wird gnadenlos abgewertet. Dagegen sollten wir uns fragen, was es bedeutet, wenn sich kaum jemand mit seinem natürlichen und lebendigen Körper nach draussen traut. Viel zu wenige Menschen können den recht agressiv verbreiteten Schönheitsideale entsprechen und nehmen nach diesen Kriterien an, dass sie sich lieber verbergen sollten. Nackt baden ist nur ein ganz kleiner erster Schritt zu einer Gegenbewegung. Ich hoffe auf mehr Nacktivitäten.

Batman1509

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  • »Batman1509« ist männlich

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Donnerstag, 1. März 2018, 21:01

Ich find's auch nicht schlimm zu sehen, dass jemand erregt ist. Das ist doch eine natürliche Reaktion des Körpers. Nichts wofür man sich schämen muss. Ist das nicht der Sinne vom FKK sich nicht hinter Kleidern zu verstecken und sich nicht für seinen Körper zu schämen?

  • »SonneImHerzen« ist männlich

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23

Freitag, 2. März 2018, 11:22

etwas aus der Spur ....

weil von der Thematik wegführend.

Die FKK hat keinen aufprägenden, fordernden Charakter und Anspruch, genau das Gegenteil ist der Fall. Es besteht die Freiheit sich instinktiv verhalten zu können. Jeder hat ohne Druck freie Begründungsargumente für Nacktivität, es gibt keine Argumentationsverpflichtung gegenüber Dritten. Andersdenkende sind ebenso frei.

Meine Schlusskette lautet:

Natur => Perfektion => Instinkt => Nackt =>FKK

Auch das Tanzen ist ein Urinstinkt. Die Scham entwickelte sich später ... durch unnatürliches Ego. Körperreaktionen sind natürlich, wer sie nicht akzeptiert verhält sich widernatürlich, ist falsch geprägt, kann sich unter Umständen davon lösen. Muss es aber nicht. Kein Druck von Außen - alles freier Entscheidungswille. Eigentlich ist FKK für mich der Wille sich Freiheit zu nehmen.

Das ist meine Sichtweise. Ich lasse mich einfach nicht fremdbestimmen - das ist meine FKK-Freiheit ! ;)

Liebe Grüße

Jörg
I think I have the right to live my life the way I like. :fkk:

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24

Freitag, 2. März 2018, 21:56

Ich habe für das Stück Freiheit der Naturisten beim Tanz eine Form der Einladung gefunden.
Nacktheit kann sich ganz hervorragend mit Tanz zu einer intensiven Möglichkeit verbinden, den eigenen Körper wahrzunehmen und mehr über mich zu erfahren. Auch die Wahrnehmung der Mittanzende kann so intensiver werden. Wer sich jedoch nackt in seiner Bewegung gehemmt fühlt, zieht besser etwas an. Am besten ist weite, lockere Kleidung, unter der wir unsere Haut, unsere Körpergrenze besser spüren können.
Ähnlich habe ich es auch in der Werbung für den Warmup zum internationalen Naturistenlauf in Hannover gemacht.

https://natury.de/kal/detail.php?appointid=1705

MaJu_BLN

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Samstag, 3. März 2018, 01:03

Ich tanze, also bin ich - klingt gut :)

Ich selbst tanze ganz gerne, auch wenn es manchmal etwas Überwindung kostet.
Und in den letzten Jahren ist es selten geworden.
Nackt und frei zu tanzen finde ich eine sehr schöne Idee, die Beschreibung klingt sehr ansprechend und bin am Sonnensee gerne dabei - wenn auch nur beim zweiten Mal, beim ersten Mal bin ich ja parallel beim Volleyball involviert.

Für mich sind das bei allem, was ich an FKK mache, besonders schöne Erfahrungen - nackt in Bewegung in der Gruppe unter freiem Himmel, vielleicht noch bei Sonnenschein wie letztes Jahr beim Yoga. Das müsste es mehr geben!

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Mittwoch, 21. März 2018, 17:37

Am 21. April werde ich beim SuN Witten improvisierten, kreativen Tanz als 3stündigen Workshop anbieten. Nichtmitglieder müssen sich bei mir anmelden, wenn sie kommen wollen. Dann können wir Kosten und Zugang zum Gelände klären. Meldet euch also bitte, wenn ihr mehr wissen wollt.

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27

Sonntag, 25. März 2018, 17:19



Hier habe ich mal versucht, meine Einladung einzufügen.

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28

Sonntag, 25. März 2018, 17:49

Hat nicht funktioniert. Schade.

Das Thema heißt: Tanz mich, ich bin der Frühling!

Es wird um den Kontakt mit dem Boden, das Aufrichten und das Lostanzen mit Kraft und Schwung gehen. Es kann in einer Halle und draußen getanzt werden.
Wer mag melde sich also bei mir. Dann können wir alles notwendige klären.